Leseproben – Wie wichtig sind sie?

„Kein gutes Buch oder irgendetwas Gutes zeigt seine gute Seite zuerst.“
Thomas Carlyle

In jedem Buchladen hat man die Möglichkeit den Blick in ein Buch zu werfen, bevor man sich entscheidet, dass Buch mitzunehmen oder wieder zurück in das Regal zu stellen.

Auch in der heutigen Zeit, der Online-Buchläden, ist es überall möglich sich vorher eine Leseprobe anzuschauen oder sogar auf sein Handy herunterzuladen, um einen ersten Eindruck des Buches zu erhalten, bevor man sich das Buch kauft oder es doch lieber sein lässt.

Ich selber lade mir fast nie Leseproben aus verschiedenen Gründen herunter, somit kaufe ich mir meist die Katze im Sack. Denn erstens finde ich es immer enttäuschend, wenn es an einer spannenden Stelle aufhört und ich somit noch eine ganze Weile auf das Buch warten muss und zweitens sind diese oft auch aus mehreren Stellen zusammengestückelt, sodass man dadurch auch kaum einen richtigen Eindruck erhaschen kann.

Gleichzeitig frage ich mich, ob so eine Leseprobe auch wirklich zeigt, wie gut das Buch ist, denn oft wird es erst mitten im Buch richtig gut und diese Stellen eignen sich logischerweise nicht für eine Leseprobe. Im Buchladen selbst könnte man zwar einen Blick mitten in die Geschichte stecken, aber da ich keine Spoiler mag, würde ich mir da ja selbst auch die Lesefreude zerstören.

Somit habe ich für mich entschieden, eher auf Bewertungen zu achten und weiterhin blind nach Buchcover und Klappentext zu wählen.

Wie stehst du zu Leseproben oder bevorzugst du auch eher Lesemeinungen? 🙂

Kriterien eines Buchkaufs

„Nicht jedes Buch ist seinem Klappentext gewachsen.“
Peter Schifferli

Da ich aktuell aus Platzgründen eher eBooks lese, scrolle ich meistens durch meinen E-Reader und betrachte mir die Buchcover. Wenn mir das Buchcover nicht zusagt, wische ich einfach weiter und betrachte dieses Buch nicht näher. Falls es mir aber gefällt, speichere ich es auf meiner Wunschliste ab. Auch Bücher, die mir als Werbung angezeigt werden landet dort, nachdem ich mir das Buchcover angeschaut habe. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass ich mir da noch keinen einzigen Gedanken darüber gemacht habe, ob mir die Geschichte gefallen könnte oder von welchem Autor oder von welcher Autorin das Buch stammt. Denn darauf schaue ich erst in meinem zweiten Durchlauf.

Sobald ich wieder neuen Lesestoff brauche beginnt die zweite Phase und ich öffne meine digitale Wunschliste. Dort scrolle ich durch alle abgespeicherten Bücher und klicke anschließend auf das schönste Buchcover. Mein erster Blick wandert zur Genre. Passt diese mir, dann schaue ich auf die Sternebewertungen, ansonsten wird das Buch von der Liste entfernt und ich klicke auf das zweit schönste Buchcover und dort auf die Genre.

Aber nun zurück zu den Sternebewertungen. Hier schaue ich mir vorwiegend die negativen Bewertungen an. Bewertungen ohne Rezension existieren für mich nicht, genauso wie oberflächliche und beleidigende. Denn diese gehören nicht hier her und Bewertungen ohne Beschreibung, haben für mich persönlich wenig Sinn. Denn wenn man eine Schwachstelle im Buch hat, kann man sie schließlich freundlich, sachlich und konstruktiv in Worte fassen.

Anschließend überfliege ich auch die mittleren bis guten Bewertungen, wobei ich hier eher die kurze Zusammenfassung am Ende, statt die komplette Rezension lese. ( Ja, hier widerspreche ich mich selber, da meine Rezenionen auch nicht gerade kurz sind :-D)

Sprechen mich die Lesermeinungen an, dabei kann auch eine schlechte Bewertung für mich persönlich extra zum Kauf anregen, denn schließlich sind Geschmäcker unterschiedlich und anhand der konstrulivität, kann man ja schon einschätzen, ob es einen auch stört oder nicht.

Danach schaue ich erst auf den Klappentext. Bei günstigen Büchern aber auch oft nicht und ich beginne das Buch, ohne wirklich zu wissen um was es geht, an zu lesen. So habe ich meist die komplette Überraschung und warte nicht unbewusst auf angekündigte Situationen.

Bei teuren Büchern achte ich dann schon auf den Klappentext und wenn er mir nur halb zusagt, dann wird dieses dann auch mal zurück gelegt und verhaart weiterhin auf der Wunschliste.

Früher, als ich noch viel in Buchläden war, habe ich auch eher nur die Buchcover betrachtet und dann den Klappentext. Der Rest war mir meistens egal. Genauso wie ein Blick ins Buch. Deshalb lese ich auch nicht wirklich Leseproben (dazu aber in meinem nächsten Beitrag).

Jetzt fragst du dich, warum ich eher weniger auf den Klappentext achte und wenig wert darauf lege? Die Antwort ist ganz einfach: Aus Erfahrung habe ich gelernt, dass Klappentexte oft nicht das halten, was sie versprechen. Entweder sind sie perfekt, aber passen nicht zum Buch oder das Buch dagegen lahm oder es ist genau anders herum, so dass ich auch schon gute Bücher, auf Grund des Klappentextes nicht gekauft habe und es im nachhinein bereut habe.

Jetzt würde es mich brennend interessieren, wie du dich für Bücher entscheidest und was dir persönlich für den ersten Eindruck wichtig ist 🙂

Bücher von hinten anfangen – lohnt sich das?

„Erst am Ende eines Jahres, weiß man, wie sein Anfang war.“
(Friedrich Nietzsche)

Eine Zeitlang habe ich Bücher generell von hinten angefangen zu lesen, um zu Wissen, ob es sich überhaupt lohnt, in die Geschichte einzutauchen. Aber dadurch fand ich den Anfang immer sehr langweilig und urteilte zu schnell über ein Buch.

Deshalb stellte ich mir irgendwann die Frage, wie wichtig der Anfang für ein Buch eigentlich ist. Schnell kam ich zu der Erkenntnis, das der Anfang sehr wichtig ist. Denn dieser holt die Leser ab und die ersten Kapitel sind entscheidend, ob man ein Buch verschlingt oder nur gelegentlich zur Hand nimmt.

Aber dennoch bin ich der Meinung, dass man erst am Ende eines Buches richtig sagen kann, ob die Geschichte gut war und der Anfang zum Buch passte oder ob man diesen besser oder spannender hätte schreiben können.

Ich selber lese jedes Buch zu Ende, auch wenn es mich nicht fesselt und ich zwischendurch ein neues zur Hand nehme, denn die Neugierde auf das Ende ist dann doch sehr groß.

Wie ist es bei dir? Urteilst du erst am Schluss über ein Buch oder auch schon zwischen drinnen? Liest du generell alle Bücher bis zum Ende, auch wenn du bis zur Hälfte noch immer keinen Bezug zur Geschichte aufbauen konntet?
Lass es mich doch in den Kommentaren wissen 🙂

Adieu, zu geliebten Charakteren

„Verabschieden bedeutet auch, sich auf die nächste Begegnung zu freuen.“
(Unbekannt)

Ist eine Geschichte jemals fertig oder muss man sich irgendwann davon trennen?

Das habe ich mich auch gefragt, kurz bevor ich das Wort “Ende” unter meine Geschichte geschrieben habe. Zwar freute ich mich, dass meine Rohfassung endlich stand, aber dennoch fiel mir der Abschied sehr schwer. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich noch viel mehr über Jasmin und ihren Freunde schreiben können, denn schließlich haben sie mich 20 Jahre lang begleitet.

Aber hätte ich dadurch vielleicht die Story zerstört? 

Und genau das denke ich nämlich. Meiner Meinung nach kann man eine tolle Geschichte sinnlos in die Länge ziehen und somit “zerschreiben”. Genauso, wie man eine schöne Story mit einem abgehackten Ende zerstören kann.

Als Leseratte fällt es mir auch immer sehr schwer, mich von den Charakteren eines sehr guten Buches zu trennen. Deshalb lese ich vermehrter Buchreihen. Aber hier ist mir auch schon oft aufgefallen, dass der zweite oder dritte Teil nicht immer so gut ist wie der Erste. Dann frage ich mich jedes mal, ob es dann nicht besser gewesen wäre, wenn der Autor es bei einem Band belassen hätte.

Wie siehst du das? Hattest du auch schon einmal ein Buch in der Hand, welches sinnlos in die Länge gezogen wurde oder auch eins, welches abrupt zu Ende war? Liest du gerne Buchreihen und hast dich schon mal hinterher geärgert, weil durch den neuen Teil dein Bild von der Geschichte bzw. den Charakteren zerstört wurde?
Lass es mich doch gerne in den Kommentaren wissen 🙂

leichte Lektüre gegen Bücher mit Tiefgang

„Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie.“
(James Daniel)

Ich liebe Bücher, in denen ein tiefgängiges Thema geschickt verpackt wird und man dadurch sogar noch etwas lernen kann. Klar gibt es für tiefgängige Themen eigentlich Sachbücher, aber diese haben bei mir generell einen Beigeschmack, nämlich “Schule”, sodass ich mich sehr schwer tue, so ein Buch in die Hand zunehmen. Durch tiefgängige Romane kann man noch soviel lernen und man hat gleichzeitig ein Beispiel vor Augen, was bei Sachbüchern oft nicht der Fall ist.

Dennoch liebe ich auch Bücher, in denen nicht viel passiert und die ohne groß darüber nachzudenken vor sich hin “plätschern”. Grund: Während mich Bücher mit Tiefgang, noch tagelang beschäftigen können, genieße ich dagegen bei leichter Kost auch oft einfach nur die Flucht aus dem Alltag.

Wie ist das bei dir? Liest du lieber Bücher zum weiterentwickeln oder bevorzugst du Bücher zur reinen Unterhaltung?
Schreibs mir in die Kommentare. 🙂

Woher kommen die Buchideen eines Autors?

„Pass auf, was du einem Autor erzählst oder was er sieht, denn du könntest es in seinem Buch wieder finden oder es könnte oder es könnte die nächste Buchidee werden.“
(unbekannt)

Soviel möchte ich diesmal gar nicht zu diesem Zitat sagen, denn dieses hat schon genug Aussagekraft.

Dennoch möchte ich gerne ein Beispiel nennen, was passieren kann, wenn man mit einem Autor zusammen ist.

Bevor ich meinen Mann kennenlernte, war ich noch sehr schüchtern und verschlossen. Da ich meinen Mann übers Internet kennenlernte, fiel es mir leichter, etwas von mir preiszugeben, als wenn er vor mir gegenübergestanden hätte.

Durch unsere Chats und Mails wusste er, was mich jahrelang geprägt hatte und dass ich dadurch sehr ängstlich und unsicher war, insbesondere auch im Bezug auf ein persönliches Treffen. Dennoch schaffte er es, mich zu motivieren, sodass ich einem Date irgendwann zustimmte.

Als er mich am Tag unseres Dates an meiner eigenen Wohnung abholte, reichte er mir einen Salat, da er wusste das ich sehr romantisch veranlagt bin und sagte: „Eigentlich wollte ich dir einen Blumenstrauß mitbringen. Aber da ich nicht wusste, welche Blume dich aus deinem Schneckenhaus herauslocken kann, dachte ich mir, da ist ein Salat dann doch am besten.“

Noch heute denke ich sehr oft daran und wenn ich meinen geliebten Salat esse, ja ich mag Salat, denke ich immer an diesen einen Tag im Sommer.

Wer kennt diese Aussage aus meinem Buch und kann dadurch bestätigen, dass das heutige Zitat hundertprozentig zutrifft?
Oder bist du sogar Autorin und hast eigene solche Beispiele. Ich bin sehr gespannt 🙂

Lebenserfahrungen durch Bücher oder eigenen Erfahrungen

„Bücher müssen schwer sein, weil die ganze Welt in ihnen steckt.“
(Cornelia Funke – Tintenherz)

Bei mir waren es am meisten die Erfahrungen aus Büchern und Zeitschriften, denn als Mauerblümchen habe ich mich jahrelang lieber in mein Zimmer zurückgezogen und mich dort, durch die Bücher, in andere Welten entführen lassen. 

Meine eigene kleine Weltreise habe ich durch Romane und Comics erlebt und meine ersten, besten Freunde waren „Heidi“, „Maike“ und „Sabine“ aus Kinderbüchern. Später kamen dann noch viele andere dazu. Richtige Freunde fand ich erst in der Realschule und meine jetzige einzige Freundin, traf ich während meiner Ausbildung zur Erzieherin. 

Wie ist oder war es bei euch? Habt ihr eure Lebenserfahrungen mehr aus Büchern oder aus den eigenen Erfahrungen?
Ich bin gespannt, auf eure Kommentare 🙂

Umgang mit Kritik in Rezensionen

„Fehler macht jeder. Einen Fehler einzugestehen, erfordert jedoch Charakter!“
(unbekannt)

Als Autorin muss ich mich leider auch selbst mit kritischen Rezensionen auseinandersetzen, denn nicht nur ich darf Kritik an Büchern äußern, sondern auch andere an meinem Buch.

Bekomme ich eine negative Rezension stelle mir immer die Frage: „Ist diese Kritik gerechtfertigt und hilft sie mir persönlich weiter?“

Klar freue ich mich als Autorin, wenn ich überwiegend nur positive Reaktionen bzw. Rezensionen bekomme, aber dennoch bringen mich diese als Autorin nicht weiter. Ich bleibe dadurch auf der Stelle stehen, denn ohne konstruktive Kritik, kann man sich als Autorin nicht weiterentwickeln.

Mein persönliches Beispiel:

Alle Rezensionen, die mein Debütroman bisher hat, sind sehr gut. Das freut mich natürlich sehr, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass deshalb mein Buch perfekt ist. Überall wird es irgendetwas geben, was nicht super ist.

In meinem Beispiel sind es die das Ausrufezeichen.

Bisher hat mir das keiner gesagt und plötzlich hat mich jemand darauf hingewiesen. „Dein Buch gefällt mir sehr und ich finde es auch super, dass du diesen rausgebracht hast, aber ein kleiner Tipp: Reduziere die Ausrufezeichen. Die nutzt man wirklich nur, wenn jemand etwas ausruft.“ (Nicht wortwörtlich wiedergegeben)
Statt darüber frustriert zu sein, war ich dankbar, denn jetzt weiß ich, dass ich bei meinem nächsten Buch nicht mehr so viele Ausrufezeichen benutzen werde.

Deshalb mein Fazit:

Für mich gibt es einen Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und Kritik zum Dampf ablassen. Während ich mich sehr über die herablassenden Reaktionen ärgere, nehme ich mir jede konstruktive Kritik zu Herzen und habe keine Probleme damit, mit Fehlern in oder an meinem Buch umzugehen.

Wie ist das bei dir? Kannst du gut mit Kritik umgehen?
Lass es mich doch in den Kommentaren wissen
🙂

Lebensgeschichte selber schreiben oder schreiben lassen?

“Geschichte schreiben. Spannungsreich, humorvoll, emotional und voller Überraschungen: Es nennt sich Leben!”
(Kylie Parish)

Momentan beschäftige ich mich sehr mit meiner eigenen Lebensgeschichte und mir ist aufgefallen, dass ich mich jahrelang immer nur danach gerichtet habe, was andere von mir erwarten.

Seitdem ich das Konzept für meine eigene Lebensgeschichte geändert habe und ist sie nicht mehr eintönig, schwarz und langweilig sondern spannungsreich, humorvoll, emotional und voller Überraschungen.

Ich habe begonnen meine eigenen Interessen als wichtig anzusehen und meine Begeisterung für Bücher in die Welt zutragen. Weshalb auch dieser Blog entstanden ist. Gleichzeitig bin ich mit meinen Buch-Baby in die Öffentlichkeit gegangen. Jahrelang bin ich still und leise meinem Hobby „Geschichten schreiben“ nachgegangen und habe an meinem Debütroman gearbeitet. Erst nachdem ich anfing, mich selbst zu sehen und anfing zu begreifen, dass ich auch etwas Besonderes bin und etwas Großartiges kann, habe ich den Schritt der Veröffentlichung gewagt.

Denn mein Roman im Bereich young adult / new adult, hat seine eigene Geschichte, bis er zu dem wurde, was er jetzt ist.

Hast du Interesse etwas über die Entstehung meines Debütromans zu erfahren und wie lang mich Jasmin, die Hauptprotagonistin, und ihre Freunde schon begleiten?
Dann lass es mich doch gerne über die Kommentare oder einer persönlichen Mail wissen 🙂

Verkaufen sich englische Buchtitel besser als deutsche?

“Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.”
(Gustav Heinemann)

Schon seit längerem ist mir aufgefallen, dass vermehrt immer mehr deutsche Bücher mit englischen Titeln auf dem Markt kommen und ich frage mich: Warum eigentlich? Hat dies einen speziellen Grund? Kaufen deshalb mehr Menschen ein Buch?

Deshalb begann ich zu recherchieren und bin auf folgende Sachverhalte gestoßen, die dafür sprechen, einem deutschen Buch einen englischen Titel zu geben:
➡ Englisch ist die Hauptsprache
➡ Jugendliche identifizieren sich heutzutage mehr mit Englisch
➡ Englisch wirkt locker, cool und modern
➡ die Musik/- und Filmbranche haben vorgelegt

Aber bringt das auch wirklich mehr Leser?

Zwei Beispiele:
1️⃣ Maya lebt in England und entdeckt bei Bookstagram einen Post. Auf dem Bild ist ein Buch zu sehen und es steht dick und fett: „I love you tomorrow“. Begeistert über diesen Titel folgt sie dem Link und stellt dann enttäuscht fest, dass dieses Buch auf deutsch geschrieben ist. Traurig klickt sie das Buch weg.
2️⃣ Alina schaut sich auf Amazon Bücher an, da sie neuen Lesestoff braucht. Sie klickt ein Buch nach dem anderen weg, weil ihr immer nur Bücher auf Englisch angezeigt werden und sie anhand des Titels nicht erkennt, um was es im Buch geht. Was soll sie mit englischen Büchern anfangen? Klar weiß sie, dass heutzutage immer mehr deutsche Autoren englische Titel verwenden/nutzen, aber der Aufwand jedes Buch anzuklicken und nachzuschauen, ist ihr da doch etwas zu nervig. Enttäuscht schaltet sie nach einer Weile ihren PC aus, da sie nicht fündig geworden ist.

Jetzt frage ich mich, ob es sich nun wirklich für den Autor gelohnt hat, dass sein Buch so besser verkauft wurde. Kaufen Jugendliche, die sowieso kaum Lesen, ein Buch, nur weil der Buchtitel auf Englisch ist? Ich denke, Leseratten, so wie ich, greifen auch zu “unmodernen, langweiligen deutschen Buchtiteln”.

Zusätzlich frage ich mich, wieso wir Deutschen nicht mit Stolz unsere Sprache nutzen und ob Amerikaner für ihre Bücher auch deutsche Titel verwenden, weil sie es toll finden.

Wie siehst du das?
Was magst du lieber – deutsche oder englische Titel oder ist es dir egal?

Lass es mich doch in den Kommentaren wissen 🙂