Woher kommen die Buchideen eines Autors?

„Pass auf, was du einem Autor erzählst oder was er sieht, denn du könntest es in seinem Buch wieder finden oder es könnte oder es könnte die nächste Buchidee werden.“
(unbekannt)

Soviel möchte ich diesmal gar nicht zu diesem Zitat sagen, denn dieses hat schon genug Aussagekraft.

Dennoch möchte ich gerne ein Beispiel nennen, was passieren kann, wenn man mit einem Autor zusammen ist.

Bevor ich meinen Mann kennenlernte, war ich noch sehr schüchtern und verschlossen. Da ich meinen Mann übers Internet kennenlernte, fiel es mir leichter, etwas von mir preiszugeben, als wenn er vor mir gegenübergestanden hätte.

Durch unsere Chats und Mails wusste er, was mich jahrelang geprägt hatte und dass ich dadurch sehr ängstlich und unsicher war, insbesondere auch im Bezug auf ein persönliches Treffen. Dennoch schaffte er es, mich zu motivieren, sodass ich einem Date irgendwann zustimmte.

Als er mich am Tag unseres Dates an meiner eigenen Wohnung abholte, reichte er mir einen Salat, da er wusste das ich sehr romantisch veranlagt bin und sagte: „Eigentlich wollte ich dir einen Blumenstrauß mitbringen. Aber da ich nicht wusste, welche Blume dich aus deinem Schneckenhaus herauslocken kann, dachte ich mir, da ist ein Salat dann doch am besten.“

Noch heute denke ich sehr oft daran und wenn ich meinen geliebten Salat esse, ja ich mag Salat, denke ich immer an diesen einen Tag im Sommer.

Wer kennt diese Aussage aus meinem Buch und kann dadurch bestätigen, dass das heutige Zitat hundertprozentig zutrifft?
Oder bist du sogar Autorin und hast eigene solche Beispiele. Ich bin sehr gespannt 🙂

Lebenserfahrungen durch Bücher oder eigenen Erfahrungen

„Bücher müssen schwer sein, weil die ganze Welt in ihnen steckt.“
(Cornelia Funke – Tintenherz)

Bei mir waren es am meisten die Erfahrungen aus Büchern und Zeitschriften, denn als Mauerblümchen habe ich mich jahrelang lieber in mein Zimmer zurückgezogen und mich dort, durch die Bücher, in andere Welten entführen lassen. 

Meine eigene kleine Weltreise habe ich durch Romane und Comics erlebt und meine ersten, besten Freunde waren „Heidi“, „Maike“ und „Sabine“ aus Kinderbüchern. Später kamen dann noch viele andere dazu. Richtige Freunde fand ich erst in der Realschule und meine jetzige einzige Freundin, traf ich während meiner Ausbildung zur Erzieherin. 

Wie ist oder war es bei euch? Habt ihr eure Lebenserfahrungen mehr aus Büchern oder aus den eigenen Erfahrungen?
Ich bin gespannt, auf eure Kommentare 🙂

Umgang mit Kritik in Rezensionen

„Fehler macht jeder. Einen Fehler einzugestehen, erfordert jedoch Charakter!“
(unbekannt)

Als Autorin muss ich mich leider auch selbst mit kritischen Rezensionen auseinandersetzen, denn nicht nur ich darf Kritik an Büchern äußern, sondern auch andere an meinem Buch.

Bekomme ich eine negative Rezension stelle mir immer die Frage: „Ist diese Kritik gerechtfertigt und hilft sie mir persönlich weiter?“

Klar freue ich mich als Autorin, wenn ich überwiegend nur positive Reaktionen bzw. Rezensionen bekomme, aber dennoch bringen mich diese als Autorin nicht weiter. Ich bleibe dadurch auf der Stelle stehen, denn ohne konstruktive Kritik, kann man sich als Autorin nicht weiterentwickeln.

Mein persönliches Beispiel:

Alle Rezensionen, die mein Debütroman bisher hat, sind sehr gut. Das freut mich natürlich sehr, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass deshalb mein Buch perfekt ist. Überall wird es irgendetwas geben, was nicht super ist.

In meinem Beispiel sind es die das Ausrufezeichen.

Bisher hat mir das keiner gesagt und plötzlich hat mich jemand darauf hingewiesen. „Dein Buch gefällt mir sehr und ich finde es auch super, dass du diesen rausgebracht hast, aber ein kleiner Tipp: Reduziere die Ausrufezeichen. Die nutzt man wirklich nur, wenn jemand etwas ausruft.“ (Nicht wortwörtlich wiedergegeben)
Statt darüber frustriert zu sein, war ich dankbar, denn jetzt weiß ich, dass ich bei meinem nächsten Buch nicht mehr so viele Ausrufezeichen benutzen werde.

Deshalb mein Fazit:

Für mich gibt es einen Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und Kritik zum Dampf ablassen. Während ich mich sehr über die herablassenden Reaktionen ärgere, nehme ich mir jede konstruktive Kritik zu Herzen und habe keine Probleme damit, mit Fehlern in oder an meinem Buch umzugehen.

Wie ist das bei dir? Kannst du gut mit Kritik umgehen?
Lass es mich doch in den Kommentaren wissen
🙂

Lebensgeschichte selber schreiben oder schreiben lassen?

“Geschichte schreiben. Spannungsreich, humorvoll, emotional und voller Überraschungen: Es nennt sich Leben!”
(Kylie Parish)

Momentan beschäftige ich mich sehr mit meiner eigenen Lebensgeschichte und mir ist aufgefallen, dass ich mich jahrelang immer nur danach gerichtet habe, was andere von mir erwarten.

Seitdem ich das Konzept für meine eigene Lebensgeschichte geändert habe und ist sie nicht mehr eintönig, schwarz und langweilig sondern spannungsreich, humorvoll, emotional und voller Überraschungen.

Ich habe begonnen meine eigenen Interessen als wichtig anzusehen und meine Begeisterung für Bücher in die Welt zutragen. Weshalb auch dieser Blog entstanden ist. Gleichzeitig bin ich mit meinen Buch-Baby in die Öffentlichkeit gegangen. Jahrelang bin ich still und leise meinem Hobby „Geschichten schreiben“ nachgegangen und habe an meinem Debütroman gearbeitet. Erst nachdem ich anfing, mich selbst zu sehen und anfing zu begreifen, dass ich auch etwas Besonderes bin und etwas Großartiges kann, habe ich den Schritt der Veröffentlichung gewagt.

Denn mein Roman im Bereich young adult / new adult, hat seine eigene Geschichte, bis er zu dem wurde, was er jetzt ist.

Hast du Interesse etwas über die Entstehung meines Debütromans zu erfahren und wie lang mich Jasmin, die Hauptprotagonistin, und ihre Freunde schon begleiten?
Dann lass es mich doch gerne über die Kommentare oder einer persönlichen Mail wissen 🙂

Verkaufen sich englische Buchtitel besser als deutsche?

“Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.”
(Gustav Heinemann)

Schon seit längerem ist mir aufgefallen, dass vermehrt immer mehr deutsche Bücher mit englischen Titeln auf dem Markt kommen und ich frage mich: Warum eigentlich? Hat dies einen speziellen Grund? Kaufen deshalb mehr Menschen ein Buch?

Deshalb begann ich zu recherchieren und bin auf folgende Sachverhalte gestoßen, die dafür sprechen, einem deutschen Buch einen englischen Titel zu geben:
➡ Englisch ist die Hauptsprache
➡ Jugendliche identifizieren sich heutzutage mehr mit Englisch
➡ Englisch wirkt locker, cool und modern
➡ die Musik/- und Filmbranche haben vorgelegt

Aber bringt das auch wirklich mehr Leser?

Zwei Beispiele:
1️⃣ Maya lebt in England und entdeckt bei Bookstagram einen Post. Auf dem Bild ist ein Buch zu sehen und es steht dick und fett: „I love you tomorrow“. Begeistert über diesen Titel folgt sie dem Link und stellt dann enttäuscht fest, dass dieses Buch auf deutsch geschrieben ist. Traurig klickt sie das Buch weg.
2️⃣ Alina schaut sich auf Amazon Bücher an, da sie neuen Lesestoff braucht. Sie klickt ein Buch nach dem anderen weg, weil ihr immer nur Bücher auf Englisch angezeigt werden und sie anhand des Titels nicht erkennt, um was es im Buch geht. Was soll sie mit englischen Büchern anfangen? Klar weiß sie, dass heutzutage immer mehr deutsche Autoren englische Titel verwenden/nutzen, aber der Aufwand jedes Buch anzuklicken und nachzuschauen, ist ihr da doch etwas zu nervig. Enttäuscht schaltet sie nach einer Weile ihren PC aus, da sie nicht fündig geworden ist.

Jetzt frage ich mich, ob es sich nun wirklich für den Autor gelohnt hat, dass sein Buch so besser verkauft wurde. Kaufen Jugendliche, die sowieso kaum Lesen, ein Buch, nur weil der Buchtitel auf Englisch ist? Ich denke, Leseratten, so wie ich, greifen auch zu “unmodernen, langweiligen deutschen Buchtiteln”.

Zusätzlich frage ich mich, wieso wir Deutschen nicht mit Stolz unsere Sprache nutzen und ob Amerikaner für ihre Bücher auch deutsche Titel verwenden, weil sie es toll finden.

Wie siehst du das?
Was magst du lieber – deutsche oder englische Titel oder ist es dir egal?

Lass es mich doch in den Kommentaren wissen 🙂

Liebesroman = Schnulze?

“Liebe, die wir verschenken, beginnt zu wachsen.”
(Jando – aus dem Buch: “Sternreiter – kleine Sterne leuchten ewig”)

Nach der Ansicht meines Mannes, würde auf die Frage ohne wenn und aber ein klares “ja“ erfolgen, denn für ihn sind Liebesromane Kitsch, vorhersehbar, jedes Mal die selbe Leier von Gefühlen und ein ewiges Hin und Her mit tausend Herzschmerzen.

Aber stimmt dies auch wirklich? Um diese Frage richtig beantworten zu können, bedarf es erst einmal eine Definition: Was bedeutet eigentlich “Schnulze”? Nach Mister Google kommt folgende Definition zu Stande: “künstlerisch wertloses, sentimentales, rührseliges, kitschiges Theaterstück, Fernsehspiel o. Ä.”.

Somit hat mein Mann nicht ganz Unrecht mit seiner Erklärung, dennoch habe ich jedes Mal etwas dagegen zu setzen, denn für mich gibt es einen Unterschied zwischen Schnulze und Liebesroman.

Während eine Schnulze, wie gerade eben erklärt, eine reine “Gefühlsduselei” ist, kann ein Liebesroman auch viele tiefgängige Themen besitzen, die sich auf ein Liebespaar beziehen, aber nicht die Gefühlswelt der Protagonisten in den Vordergrund stellen.

Nichtsdestotrotz, gehört auch eine “Gefühlsduselei” in einen Liebesroman, so dass es sehr oft schwer zu unterscheiden ist, ob dieser Liebesroman in die Kategorie Schnulze zählt oder doch etwas “hochwertiger” ist.

Somit mein persönliches Fazit:
Für mich gibt es klar einen Unterschied und das ist nicht schlimm. Ich liebe tiefgängige Liebesromane, wo mehr passiert, außer das Hin und Her der Protagonisten / des Liebespaares. Dennoch greife ich auch gerne zu Romanen (Schnulzen), die mich in eine Welt mit Kitsch, Herzschmerz, Happy End und Romantik entführen. Denn wer sehnt sich nicht nach Schmetterlingen im Bauch?

Wie siehst du das? Gibt es für dich auch einen Unterschied oder siehst du das so, wie mein Mann?
Lass es mich doch in den Kom
mentaren wissen?