“Und Plötzlich war er nicht mehr da” von Lotte R. Wöss

Eine sehr emotionale Geschichte einer alleinerziehenden Mutter

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Der Titel “Und Plötzlich war er nicht mehr da” sagt eigentlich schon alles aus, um was es im vierten Band der “Einfach Liebe”-Reihe von Lotte R. Wöss geht.

Denn nicht nur Melanies Mann ist plötzlich weg, sondern auch Geld, Haus, Job und zu guter Letzt das Vertrauen von ihrem 16-Jährigen Sohn. Schlimmer kann es nicht gehen oder? Dachte ich auch, aber die Autorin schaffte es mich wieder zu überraschen.

Aber nun von Anfang an:

Schon ab den ersten Sätzen hatte mich die Autorin in ihren Bann gezogen, sodass ich kurzerhand eine halbe Nachtschicht einlegte, weil ich das Buch nicht zur Seite legen konnte. Schon auf der ersten Seite war man mitten im Geschehen und hatte Mitleid mit Konstantin, Melanies altem Chef, obwohl er eigentlich für Melanies missliche Lage mitverantwortlich war. Aber seine Selbstvorwürfe machten alles zunichte, sodass ich ihn genauso lieb gewann, wie Melanie und ihre Kinder selber. Die Geschichte ist durchweg spannend, denn sie wurde mitten aus dem Leben erzählt und sprach die Sorgen, Ängste, Probleme einer alleinerziehenden Mutter an. Der mitreißende und bildhafte Schreibstil der Autorin tat sein übriges.

Mir fällt es so schwer, für dieses Buch eine Rezension zu schreiben, da ich nicht spoilern möchte und das ist bei diesem Buch wirklich nicht leicht. Denn schon auf den ersten Seiten, in den ersten Kapiteln passiert soviel, dass man darüber kaum etwas erzählen kann.

Deshalb sage ich es jetzt einfach frei heraus: “Zögere nicht und hole dir das Buch und lies es selber!”

Um deine letzten Zweifel aus dem Weg zu räumen, hier nun endlich der komplette Klappentext:

“Melanie kann es immer noch nicht fassen. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion verschwand ihr Mann spurlos und ließ sie und ihre beiden gemeinsamen Kinder zurück. Zudem räumte er alle gemeinsamen Konten leer. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm. Drei Tage nach diesem Vorfall kommt es noch schlimmer: Ihr Chef Konstantin unterstellt ihr, interne Informationen weitergegeben zu haben und entlässt Melanie, ohne Chance, sich erklären zu dürfen, fristlos aus ihrem gutbezahlten Job. Der nächste Knall lässt nicht lange auf sich warten, denn ihr wundervolles Haus, wurde hinter ihrem Rücken von ihrem verschwundenen Ehemann verkauft und die neuen Besitzer möchten pünktlich einziehen. In kurzer Zeit hat Melanie alles verloren. Als dann auch noch ihr Sohn Max in die falschen Kreise abzurutschen droht, muss sie etwas unternehmen. Eine zufällige und zugleich unerwünschte Begegnung mit Konstantin scheint ihr einziger Rettungsanker zu sein.“

Zum Schluss nur noch eins: Ich gebe dem Buch ohne wenn und aber 5 von 5 Sternen und freue mich schon sehr auf den fünften Band dieser Reihe!

Kennst du die Reihe „Einfach Liebe“ schon und wie fandest du sie? 🙂

“Das Glück trägt manchmal Gummistiefel” von Mona Jones

Eine wunderschöne Lektüre zum Abschalten

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Bevor ich mit euch meine Meinung zu dem Buch “Das Glück trägt manchmal Gummistiefel” von Mona Jones teile, habe ich erst einmal den Klappentext für euch:

“Von einem Moment auf den anderen gerät Single-Mutter Emma, die bisher ein äußerst komfortables Leben geführt hat, in echte Geldnöte. Der Verkauf ihrer kleinen Villa in Hamburg droht. Zu dumm, dass das Familienpferd in einem Fünf-Sterne-Reitstall steht, und niemand merken soll, wie es um Emmas Haushaltskasse steht. Der Einzige, der sie zu durchschauen scheint, ist Pferdepfleger Thorben. Als Emma den attraktiven und erfolgreichen Constantin kennenlernt, scheint sich das Blatt zu wenden. Wären da nur nicht ihre pubertierenden Zwillingstöchter, die Emmas Traummann das Leben schwer machen. Und dann ist da auch noch Thorben, an den Emma ständig denken muss … Emma stapelt hoch – Thorben stapelt tief – und in der Mitte treffen sie sich.”

So, nun aber zu meiner Meinung. Ich habe dieses Buch innerhalb von paar Tagen verschlungen. Es hat mich gleich von der ersten Seite an gepackt, auch wenn ich am Anfang noch etwas mit den Charakteren, besonders von Emma, zu tun hatte. Sie wirkte für mich am Anfang, nicht nur gestresst, sondern auch etwas überheblich. Doch das legte sich schnell und es blieb nur noch ihre Naivität als negativer Charakterzug. Thorben mochte ich von Anfang an sehr und fand es deshalb schade, dass er erst später wirklich einen richtigen Platz im Buch gefunden hat.

Leider gibt es dennoch ein paar Kleinigkeiten, die ich nicht so toll fand, wie zum Beispiel das die Gummistiefel aus dem Buchtitel nur dreimal im Buch vorkamen, das der Hund auf dem Buchcover, nicht der von Emma oder Thorben war und somit für die Geschichte unrelevant und dass das Buchcover zwar sehr schön ist, aber dennoch etwas unpassend für die Geschichte ist.

Aber da dies nichts mit der eigentlichen Story zutun hat und der Schreibstil sowie die Handlung mir sehr gefallen haben, trotz fehlender Tiefe, gibt es von mir 5 von 5 Sterne

Lest ihr gerne Bücher mit dem Thema Pferde, Reitstall oder reiten? Ich eher weniger, aber wenn euch solche Bücher auch gefallen, kann ich das gerne etwas ändern 🙂