Ein emotionaler Kurzroman über die Vergänglichkeit des Lebens, den Wert von Erinnerungen und die Kraft, sich neu zu entdecken.

[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]

Heute möchte ich euch den Sonderband der „Tideborg-Reihe“ von Sina Junker vorstellen. Hier handelt es sich um das Buch „Das kleine Strandhaus am Meer – Inges Geschichte“, welches mit seinen 150 Seiten eher als Novelle bezeichnet werden könnte. Dieser Sonderband ist etwas ganz Besonderes, denn er ist nicht so leicht wie die Hauptromane, aber dennoch keinesfalls bedrückend. Mir persönlich hat er sehr gut gefallen.

Doch nun erst einmal zum Klappentext:

Dänemark in den späten 60er Jahren: Inge Wagner lebt nach dem Verlust ihres Mannes als alleinerziehende Mutter der Teenager-Tochter Ulla ohne große Mittel in dem beschaulichen Ort Tideborg an der Nordseeküste. Nach Kräften versucht die junge Frau, sich und ihrer Tochter ein angenehmes Leben zu ermöglichen, doch ihre Arbeit in der Bäckerei und der Alltag gelten höchstens als zufriedenstellend. Von einer neuen Liebe ist ebenfalls weit und breit nichts zu sehen.

Auf Drängen ihrer Freundin reist Inge nach Norwegen, um dem Alltagsstress zu entfliehen. Statt zwei Wochen Ruhe trifft sie schon am ersten Tag auf den charismatischen Geschäftsmann Ingmarson, der ihr Herz wie kein anderer Mann zuvor berührt. Nach und nach erkennt Inge, dass das Leben so viel mehr zu bieten hat als nur zufriedenstellend zu sein. Doch das Leben hat seinen eigenen Zeitplan und Inge muss Norwegen und damit auch Ingmarson verlassen. Wird sie die Liebe finden und ihr persönliches Happy End erhalten?

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in dem Anni und Stine am Grab ihrer Oma Inge stehen und sich fragen, wie Inge wohl zu ihrem geliebten Strandhaus kam. Am Ende des Prologs einigen sich beide Schwestern, dass sie darauf wohl nie eine Antwort bekommen werden. Danach geht die eigentliche Geschichte erst richtig los und Inge selbst erzählt bis zum Epilog in der Ich-Form ihre Geschichte.

Zu Beginn hatte ich den Eindruck, dass die Charaktere etwas flach blieben, da die Handlung in einem sehr schnellen Tempo voranschritt. Doch für einen Kurzroman fand ich am Ende die Tiefe der Figuren sehr gelungen. Inge ist eine Frau, deren Schicksal mich beim Lesen oft zu Tränen gerührt hat. Auch Ingmarsons schaffte es relativ schnell, sich in mein Herz zu schleichen, auch wenn sein Handeln manchmal mich skeptisch zurückließ.

Wie gewohnt war der Schreibstil von Sina Junker leicht und sehr bildhaft, was dafür sorgte, dass die Seiten nur so dahinflogen. Besonders toll fand ich, wie Ingmarsons philosophische Aussagen nicht nur Inge nachdenklich zurück ließen, sondern auch mich.

Dieser Sonderband hat mir auf eindringliche Weise gezeigt, wie vergänglich das Leben ist und dass es umso wichtiger ist, jeden Moment zu genießen.

Ich gebe dieser Geschichte volle 5 Sterne. Sie ist ein absolutes Muss für alle Tideborg-Fans, die erfahren möchten, wie Inge zu ihrem Strandhaus kam und wie ihre Reise sie geprägt hat.


Frage: Wie beeinflussen uns Geschichten über Vergänglichkeit und den Wert von Erinnerungen, wenn wir auf unser eigenes Leben blicken?

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