Ein ruhiger, emotionaler und wunderschöner Liebesroman über Heilung, innere Mauern und das Wachsen aneinander.

[unbezahlte Werbung – Rezenzionsexemplar]

Heute möchte ich euch das Buch „Bevor wir gehen“ von Nina Miller vorstellen. Es ist der erste Band der Buchreihe „Russian Roulette“ und kann unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. Da ich selbst mit Band 3 begonnen hatte, war ich besonders gespannt darauf zu erfahren, wie Payton und Willow zu ihrem gemeinsamen Glück kamen.

“Willow liebt die Wärme Floridas und braucht Lärm, um die Stille in sich zu überlagern. Payton liebt die Kälte Alaskas und braucht Stille, um den Lärm in sich zu überlagern. Viel haben die beiden nicht gemeinsam und doch kreuzen sich ihre Wege, als Willows Job sie in die endlosen Weiten Alaskas führt, wo es still, verschneit und einsam ist – und ausgerechnet der distanzierte und abweisende Payton ihr aus der Patsche helfen muss. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr bröckelt jedoch seine harte Fassade und das, was zwischen Elchen und Gletschern beginnt, könnte fast ein Märchen sein … bis Willow den Grund für Paytons Mauern erfährt, und das fragile Eis, auf dem sie sich bewegt, bereits zu brechen droht.”

Ich habe diese Geschichte als Hörbuch begonnen und musste schnell feststellen, dass ich mit der Sprecherin nicht warm wurde. Ihre Stimme war mir persönlich zu hoch und das Lesetempo zu langsam, weshalb ich schlussendlich lieber zum eBook gewechselt bin. Ab diesem Moment hatte ich wieder genau das vertraute Lesegefühl, das ich von Nina Miller so liebe.

Der Einstieg verlief eher ruhig und langsam, doch genau das mochte ich hier besonders. Die tiefgründigen Gespräche zwischen Payton und Willow haben mich von Anfang an berührt und dafür gesorgt, dass ich beide wirklich verstehen konnte. Obwohl das Buch in der Ich-Perspektive von Willow geschrieben ist, spürt man auch Paytons Gefühle zwischen den Zeilen, was ich als unglaublich gelungen empfand.

Zu Beginn wirkte Willow auf mich etwas eingebildet, doch mit jeder Seite wurde deutlicher, wie viel mehr hinter ihr steckt. Ihr innerer Kampf, ihre Verletzlichkeit und ihre Entwicklung haben mich nach und nach für sie eingenommen. Payton dagegen mochte ich sofort, sogar mit seiner mürrischen Art. Vielleicht auch, weil ich ihn aus Band 3 schon kannte und wusste, was hinter seiner harten Schale liegt.

Der Schreibstil war wie immer leicht, emotional und mitreißend. Sobald ich auf das eBook gewechselt hatte, war ich völlig drin in der Geschichte und habe das Buch in weniger als drei Tagen verschlungen. Die Atmosphäre Alaskas, die tiefen Gespräche und die besondere Verbindung zwischen den beiden haben mich komplett abgeholt.

Somit kann ich schlussendlich sagen, dass es sich hier um einen ruhigen, emotionalen und wunderschönen Liebesroman über Heilung, innere Mauern und das Wachsen aneinander handelt. Für mich ein Herzensbuch, das ich sehr gerne weiterempfehle.

Deshalb gibt es von mir volle 5 Sterne und eine klare Empfehlung, dieses Buch zu lesen, statt zu hören, um die ganze Tiefe wirklich zu spüren.


Was berührt euch in Liebesgeschichten am meisten – leise, tiefgehende Momente voller Verletzlichkeit oder emotionale Höhen und Tiefen mit viel Drama?

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