Ein winterlicher Liebesroman, der mich mit seiner emotionalen Tiefe völlig überrascht und nachdenklich zurückgelassen hat.

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Heute möchte ich euch den zweiten Teil der Buchreihe „Verliebt in Hope Valley“ von Jo Berger vorstellen. „Ein Hauch von Schnee und Liebe“ ist mehr als nur ein leichter, märchenhafter Liebesroman. Er ging mir stellenweise sehr unter die Haut.

Eve Barley hat das kurze Streichholz gezogen. Dieses Jahr ist sie dran, das Weihnachtfest bei ihrer schrägen Tante in den East Midlands zu verbringen. Na toll. Wenn sie den Mann fürs Leben garantiert nicht finden will, dann dort. Zumal sie dem Mann ihrer Träume in einer mehr als peinlichen Situation bereits begegnet ist. Auf dem Weg in das verschneite Dorf wird Eve in einen Unfall verwickelt und triff ausgerechnet auf den Typen, dem sie nie wieder über den Weg laufen wollte …

Er ist reich, er ist schön, er ist beliebt. Adam Slater führt ein Leben auf der Überholspur – bis ein Unglück alles verändert. Entstellt und voller Schuldgefühle zieht er sich an den Rand des abgelegenen Dorfes Hope Valley zurück. Das Leben, wie er es bisher kannte, ist unwiderruflich vorbei. Erst Eve gelingt es, Zugang zu seinem verschlossenen Herzen zu erlangen. Doch dann erfährt sie, wer Adam wirklich ist. Haben die beiden eine Zukunft?

Aufgrund des Buchcovers und des Klappentextes hatte ich eine leichte, romantische Geschichte für gemütliche Wintermomente erwartet. Dass es letztlich aber so tief ging und mich emotional so stark berührte, hätte ich anfangs nicht vermutet. Die Schicksalsschläge beider Protagonisten haben mich sehr bewegt.

Ich habe mit Eve und Adam mitgelitten, gehofft und mitgefiebert. Gerade die ernsten Themen machten das Buch für mich besonders. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es manchen Lesern unerwartet zu schwer erscheinen könnte, doch für mich war es genau richtig.

Die märchenhafte Stimmung mit einem Hauch Magie, wie ich sie schon aus Band 1 mochte, war auch hier wieder spürbar. Die Geschichte wird größtenteils aus Eves Sicht in der Ich-Perspektive erzählt, wobei auch Adam hin und wieder zu Wort kommt. Das gefiel mir sehr gut, da ich so einen tieferen Einblick in beide Charaktere bekam.

Der Schreibstil war erneut leicht und bildhaft, wodurch ich das Buch sehr schnell gelesen hatte. Einige Szenen hallten noch lange in mir nach und ließen mich nachdenklich zurück. Auch wenn die Handlung stellenweise etwas unrealistisch wirkte, passte es für mich trotzdem gut. Es ist schließlich ein Roman, und da darf es auch mal etwas überdreht oder märchenhaft sein.

Ich vergebe daher 5 Sterne und bin nun sehr gespannt auf Band 3 dieser Reihe. Und ich freue mich jetzt schon, auf ein Wiedersehen mit Olivia und hoffentlich mit den anderen lieb gewonnenen Charakteren. Ich würde mich sehr über letzteres freuen!


Kann Liebe heilen, wenn Schuld, Schmerz und Vergangenheit zwischen zwei Menschen stehen?

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