Ein märchenhafter Winterroman mit Wohlfühlatmosphäre, der mich gut unterhalten, aber emotional nicht ganz so tief erreicht hat wie seine Vorgänger.

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Heute möchte ich euch den dritten Band „Ein Hauch von Schnee und Herz“ der Buchreihe „Verliebt in Hope Valley“ von Jo Berger vorstellen. Hier handelt es sich, wie das Buchcover schon sagt, über einen märchenhaften Winterroman.

Willkommen in Hope Valley – wo der Winter magisch, der Handyempfang ein Witz und attraktive Männer Mangelware sind. Ich bin Lily, 30, Mechanikerin mit Herz, Dorfmädchen und amtierende Dauersingle-Queen. Liebe? Hier? Vergiss es. „Raus aus deiner Bubble!“, sagt meine beste Freundin Fran und schleppt mich nach London. Volltreffer. Dort läuft mir Chase über den Weg – Fotograf, heiß, prominent und ungefähr so dorfkompatibel wie ein Gucci-Mantel im Kuhstall. Aber egal, wie sehr ich mich dagegen wehre: Der Typ geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Und plötzlich steht er vor meiner Tür – mitten im Schneegestöber. Wir kommen uns näher, aber dann muss Chase eine Entscheidung treffen, die alles auf den Kopf stellt. Bleibt er in Hope Valley oder kehrt er in sein gewohntes Leben zurück?

Auch dieser dritte Band ließ sich unabhängig von den anderen Teilen lesen, auch wenn ich mich natürlich wieder sehr gefreut habe, nach Hope Valley zurückzukehren und liebgewonnenen Charakteren zu begegnen.

Der Schreibstil war wie gewohnt schlicht, locker und leicht, sodass sich das Buch sehr schnell und flüssig lesen ließ. Ich kam gut durch die Geschichte und hatte insgesamt eine angenehme Lesezeit.

Besonders das Setting hat mir wieder unglaublich gut gefallen. Hope Valley hatte für mich erneut eine ganz besondere Atmosphäre, die winterlich, märchenhaft und einfach zum Wohlfühlen war. Genau dieses Gefühl liebe ich an dieser Reihe.

Auch die Handlung konnte mich insgesamt überzeugen. Ich mochte Lily sehr gerne, vor allem, weil sie einen eher untypischen Beruf ausübte, was sie für mich besonders gemacht hat. Es war schön, ihre Entwicklung mitzuerleben, genauso wie die von Chase. Beide haben im Laufe der Geschichte erkannt, was im Leben wirklich zählt.

Ein kleines Highlight war für mich auch wieder der Hauch von Magie, der durch die Geschichte wehte und perfekt in dieses winterliche Setting passte.

Trotzdem gab es für mich auch einen kleinen Kritikpunkt. Die Liebesgeschichte entwickelte sich mir persönlich etwas zu schnell und insgesamt konnte mich dieser Band emotional nicht ganz so abholen wie die beiden Vorgänger.

Nichts desto trotz hatte ich wieder eine schöne Lesezeit und habe mich wieder gerne in diese winterliche Welt entführen lassen. Somit vergebe ich diesem Buch 4 Sterne und kann die gesamte Buchreihe allen empfehlen, die märchenhafte Winterromane lieben.


Muss eine Liebesgeschichte für dich langsam wachsen, um dich wirklich zu berühren oder darf sie sich auch schnell entwickeln, wenn das Gesamtgefühl stimmt?

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