Ein tief berührender zweiter Band, der zeigt, wie viel Mut es kostet, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst endlich zu erlauben, glücklich zu sein.

[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]

Heute möchte ich euch den zweiten Band „Ella – Sprünge über Schatten“ aus der „Zweieinhalb-Schwestern-Reihe“ von Lene Jansen vorstellen. Genauso wie Band eins habe ich dieses Buch verschlungen. Während es im ersten Teil um Jonna, die mittlere Schwester, ging, erzählt dieser Band die Geschichte weiter, diesmal aus der Sicht von Ella, der ältesten Schwester..

“Seit Jahren stemmt Ella den Alltag in der alten Pension, pflegt ihre demenzkranke Mutter, flickt bröckelnde Mauern und versucht, die Vergangenheit unter dem Teppich zu halten. Besonders jene eine Nacht, in der der Sturm kam – und der Vater ging. Eine Entscheidung von damals verfolgt sie bis heute. Und sie schweigt. Doch dann klopfen alte Schulden an die Tür, die Pension soll endlich wieder Gäste empfangen – und ausgerechnet jetzt mischt ein Mann Ellas Leben auf, der mehr in ihr sieht, als sie selbst sich zugesteht. Zwischen Stolz, Dating-Apps und To-do-Listen versucht Ella, sich neu zu sortieren. Und merkt: Das Leben passiert – meistens genau dann, wenn etwas ganz anderes im Kalender steht. Aber um wirklich frei zu sein, muss sie den größten Fehler ihres Lebens eingestehen. Gerade jetzt, wo ihre Schwestern ihr wieder näher sind als je zuvor. Was, wenn sie damit alles verliert? Oder ist genau das der Anfang von etwas ganz Neuem?”

Der mitreißende und emotionale Schreibstil hat mich sofort abgeholt. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und jedes Gefühl nachempfinden. Während Ella im ersten Band für mich eher distanziert wirkte, hat es die Autorin geschafft, dass ich sie hier ganz neu sehen konnte. Trotz ihres Geheimnisses habe ich sie in mein Herz geschlossen.

Die Slow-Burn-Liebesgeschichte mit Tom war für mich sehr schön umgesetzt, und er hat es geschafft, mich mit seiner ruhigen, geduldigen Art direkt für sich zu gewinnen. Besonders berührt hat mich, wie sich die Beziehung der „zweieinhalb Schwestern“ weiterentwickelte. Trotz erneuter Rückschläge spürte man, wie sie langsam wieder zueinanderfinden. Es war einfach schön, sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen.

Ich bin jetzt schon unglaublich gespannt auf den dritten und letzten Band, in dem es um Hanna, die jüngste Schwester, gehen wird. Denn jede einzelne von ihnen hat es verdient, ihr Glück zu finden. Die drei Schwestern sind so liebevoll und authentisch gezeichnet, dass es sich anfühlt, als wären sie echt.

Somit gebe ich diesem Buch volle 5 Sterne und möchte eine klare Leseempfehlung für die gesamte Buchreihe aussprechen.


Wie lange kann man die Vergangenheit verdrängen, bevor sie uns einholt und braucht es manchmal genau diesen Schmerz, um wirklich frei zu werden?

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