Eine süße, leichte Liebesgeschichte für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat, aber emotional nicht ganz erreichen konnte.

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Heute möchte ich euch das Buch „PS: Ich mag dich“ von Kasie West vorstellen. Hier handelt es sich um eine leichte Young Adult Romance, übersetzt ins Deutsche von Ann Lecker und herausgebracht vom Carlsen-Verlag.

“In der Schule bleibt Lily Abbott lieber unsichtbar. So fühlt sie sich am wohlsten. Mit ihrem Notizbuch zieht sie sich in ihre eigene Welt zurück, schreibt heimlich Songtexte und träumt von einer Karriere im Musikbusiness. Doch als sie im Unterricht eine Zeile aus ihrem Lieblingslied auf den Tisch kritzelt, passiert etwas Unerwartetes: Am nächsten Tag steht dort eine Antwort. Von jemandem, der den Song kennt! Zwischen Lily und dem anonymen Schreiber entsteht eine geheime Brieffreundschaft. Endlich hat sie jemanden gefunden, der ihre Liebe zur Indie-Musik teilt. Erst tauschen sie nur Musiktipps aus. Dann erzählen sie sich Geschichten und schließlich teilen ihre Träume. Aus kurzen Botschaften werden lange, ehrliche Briefe, und mit jedem Brief reißt Lily ein Stück ihrer Schutzmauer ein – und öffnet ihr Herz. Doch dann findet Lilly heraus, wer wirklich hinter den Nachrichten steckt. Und ihre Welt droht aus den Fugen zu geraten.”

Dieses Buch habe ich im Buchladen gesehen und musste es unbedingt gleich lesen, ohne dass es wie immer erst auf meinem SUB landete.

Der Schreibstil war locker, leicht und sehr flüssig, wodurch sich das Buch schnell lesen ließ. Die kurzen Kapitel haben mir ebenfalls gut gefallen. Besonders die Wortgefechte zwischen Lily und Cade haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, auch wenn sie sich oft gestritten haben, ohne dass es dafür wirklich einen Grund gab.

Den Einstieg in die Geschichte fand ich jedoch eher unspektakulär. Es hat für mich etwas gedauert, bis die Handlung richtig in Fahrt kam und ich hatte zwischendurch immer wieder das Gefühl, dass sich die Geschichte zieht, nur die Briefe hielten meine Vorfreude auf die Story. Erst im letzten Drittel wurde es für mich wirklich interessant und ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte endlich dort ankommt, wo ich sie mir gewünscht hatte.

Auch einige Nebenfiguren blieben für mich eher blass und konnten mich nicht wirklich erreichen. Insgesamt fehlte mir an manchen Stellen die Tiefe und auch die Atmosphäre konnte mich nicht immer vollständig abholen.

Was mich am meisten gestört hat, war das Ende. Es kam für mich sehr abrupt, ließ viele Dinge offen und ich hatte das Gefühl, dass man hier noch so viel mehr hätte erzählen können. Gerade nach dem letzten Drittel, in dem die Geschichte endlich richtig Fahrt aufgenommen hatte, hätte ich mir ein runderes und ausführlicheres Ende gewünscht.

Trotz meiner Kritikpunkte hatte ich eine unterhaltsame Lesezeit. Die Geschichte ist süß, leicht und perfekt für zwischendurch, auch wenn sie mich nicht komplett überzeugen konnte. Dennoch mochte ich die Botschaft der Geschichte sehr, nämlich dass man Menschen nicht vorschnell in Schubladen stecken sollte.

Somit gebe ich diesem Buch 3 von 5 Sterne. Es ist eine süße und lockere Liebesgeschichte für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat, aber meinen Erwartungen leider nicht ganz erfüllen konnte.


Wie oft ertappen wir uns dabei, Menschen vorschnell zu beurteilen, ohne ihre ganze Geschichte zu kennen?

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