Ein authentischer Coming-of-Age-Roman, der mich leider nicht gleich abgeholt, dann aber mit seiner Ehrlichkeit und den greifbaren Themen überzeugt hat.

[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]

Heute möchte ich euch das Buch „Und morgen dann Erwachsen“ von Gerrit Lenssen, erschienen über den BVK impulse-Verlag, vorstellen. Hier handelt es sich um einen Coming-of-Age-Roman für Jugendliche.

“Sechs Freunde, eine Abschlussfahrt und das Gefühl, die Welt gehöre ihnen – bis sie merken, dass das echte Leben erst jetzt beginnt!Anfang zwanzig: Partynächte und jede Menge Abenteuer. Doch die grenzenlose Freiheit stößt schnell auf Herausforderungen. Selbstzweifel, Erwartungsdruck und das große Fragezeichen namens Zukunft machen den eigenen Weg komplizierter als gedacht. Wer bin ich? Wo will ich hin? Und warum scheinen alle um einen herum so glücklich zu sein? Zwischen peinlichen Momenten, turmhohen Sorgen und einem geheimnisvollen Notizbuch müssen sie herausfinden, was wirklich zählt.”

Ich brauchte tatsächlich eine ganze Weile, um in die Geschichte hineinzukommen. Immer wieder legte ich das Buch zur Seite und griff zwischendurch zu anderen Geschichten, weil es mich anfangs nicht richtig packen konnte. Doch irgendwann kam der Punkt, an dem mich die Geschichte doch noch abgeholt hat.

Der Schreibstil war leicht und angenehm zu lesen und blieb dabei durchgehend flüssig und verständlich, ohne übertriebene Jugendsprache, was mir das Lesen sehr angenehm gemacht hat.

Besonders gut gefallen hat mir, wie authentisch die Themen umgesetzt wurden und dass sie mitten aus dem Leben gegriffen waren. Die Charaktere wirkten lebendig und glaubwürdig. Ihre Dialoge waren realistisch, oft auch humorvoll, und haben gut gezeigt, wie sich diese Phase des Erwachsenwerdens anfühlen kann. Besonders die Freundschaft innerhalb der Gruppe mochte ich sehr. Dieses gemeinsame Erleben, Scheitern und Weitermachen hat der Geschichte eine schöne Tiefe gegeben.

Somit vergebe ich dem Buch 4 von 5 Sterne und empfehle es allen, die sich mit dem Thema Erwachsenwerden identifizieren können oder sich gerne daran zurückerinnern.


Wann habt ihr zum ersten Mal gespürt, dass das Erwachsenwerden nicht nur Freiheit bedeutet, sondern auch Unsicherheit und Verantwortung?

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