Eine schonungslose Geschichte, die mich emotional berührt hat.

[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]

Heute möchte ich euch das Buch „Splitterregen: Abgrund im Herzen“ von Lea-Sophie Schwarzat vorstellen. Hier handelt es sich um eine teilweise Own-Voices Borderline-Romance.

“Mara lebt in einer Welt aus Extremen: Liebe und Verzweiflung, Nähe und Flucht, Kontrolle und Selbstzerstörung. Jede Entscheidung, jeder Blick, jede Berührung wird zu einem Balanceakt auf der Kante ihres eigenen Abgrunds Dann trifft sie Jonas – ruhig, einfühlsam, verletzlich auf seine eigene Weise. Für einen Moment scheint alles möglich: Nähe, Vertrauen, vielleicht sogar Liebe. Doch Maras innerer Kampf, ihre Ängste und Selbstzweifel bedrohen alles, was sich zwischen ihnen entwickelt. Jeder Schritt aufeinander zu, kann das größte Glück oder den tiefsten Fall bedeuten.”

Diese Geschichte hat mich auf eine ganz eigene Art getroffen. Sie ist roh, ehrlich und teilweise intensiv. Die Gedanken und Gefühle von Mara, aber auch von Jonas, werden sehr unmittelbar dargestellt, fast so, als würde man direkt in ihren Köpfen sitzen. Genau das macht die Geschichte so greifbar, auch wenn sich dadurch manche Gedanken wiederholen und sich einige Stellen etwas ziehen.

Gleichzeitig habe ich genau darin auch die Stärke des Buches gesehen. Dieses ständige Kreisen, dieses Hin- und Hergerissensein, macht das Innenleben der Figuren sichtbar und verleiht der Geschichte eine besondere Authentizität. Gerade als Own-Voices-Roman fühlt sich das sehr echt an und nicht beschönigt.

Diese Geschichte geht unter die Haut. Es ist keine leichte Geschichte, kein Wohlfühlroman, sondern ein ständiges Bangen zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Ich habe mit Mara und Jonas gelitten, gehofft und gezweifelt.

Der Anfang hatte sich für mich etwas gezogen, dennoch bin ich gut in die Geschichte hineingekommen. Erzählt wird das Ganze aus der Ich-Perspektive in unterschiedlichen Abständen von beiden Protagonisten.

Ich vergebe diesem Buch 4,5 Sterne und empfehle es vor allem denjenigen, die sich mit Themen wie Borderline und Traumata auseinandersetzen möchten oder bereit sind, sich auf eine schonungslose und sehr ehrliche Geschichte einzulassen.


Wie viel Ehrlichkeit verträgt eine Geschichte, wenn sie die dunkelsten Seiten der menschlichen Psyche zeigt?

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