Eine schöne Liebesgeschichte, die erst auf den letzten Seiten spannend wird.

[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]

Heute möchte ich euch das Buch “Our Beautiful Flaws”, den zweiten Band der Buchreihe “Beautiful Seasons” von Yvonne Westphal vorstellen.

Vanessas Leben scheint perfekt – sie ist hübsch, intelligent und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Doch niemand weiß, dass es hinter der Fassade bröckelt. Deswegen ist sie auch fest entschlossen, sich von dem attraktiven Sandro fernzuhalten. Er schreit nicht nur nach Ärger, sondern ist auch noch mit ihrer Mitbewohnerin Isabella zusammen. Doch dann beginnt es in der Beziehung zwischen Sandro und Isabella zu kriseln und Vanessa fällt es immer schwerer, die Anziehungskraft zwischen ihr und Sandro zu leugnen. Bis sie merkt, dass er etwas verbirgt und schmerzlich an ihre eigenen Fehler in der Vergangenheit erinnert wird. Schafft sie es, den Schmerz von damals abzulegen und in die Zukunft zu schauen oder verschließt sie ihr Herz für immer?

Während ich Band 1 dieser Reihe förmlich verschlungen hatte, brauchte ich für diese Geschichte leider sehr lange, um überhaupt in die Geschichte zu kommen. Irgendwie holte mich die Anfangsstory nicht wirklich ab, obwohl mir die Charaktere sehr sympathisch waren.

Vanessa kannte ich schließlich schon aus Band 1 und mich interessierte es sehr, weshalb sie so war, wie sie war. Auch Sandro schaffte es sehr schnell, sich in mein Herz zu schleichen. Ich mochte auch alle anderen Nebenfiguren, da ich einige bereits aus Band 1 kannte. Genauso wie die Antagonisten bzw. Charaktere, die den negativen Part bekamen. Diese empfand ich in ihrem Handeln sehr authentisch und sie brachten mich des Öfteren sehr in Rage.

Auch die Annäherung beider Protas fand ich toll. Also die Szenen, wo sich beide begegneten, wie sie aufeinander eingingen und wie sie mit sich kämpften, da sie sich nicht lieben durften.

Was mich störte, war eher der Tatsache geschuldet, dass nichts Entscheidendes in der ersten Hälfte passierte. Zwar war zu erahnen, dass beide Charaktere schon einiges durchgemacht hatten, aber die immer wiederkehrenden Anspielungen langweilten mich eher, weil oftmals nichts Neues dazu kam. Auch verlor sich die Autorin in diesem Band sehr in Gedankenspiralen, was ich persönlich in Büchern nicht so mag und was ich aus Band 1 von ihr auch nicht kannte.

Somit zog sich die Geschichte für mich leider bis weit nach der Hälfte, bis es dann endlich um die Aufklärung der Vergangenheit ging. Es wirkte daher für mich so, als wollte man dadurch die Geschichte in die Länge ziehen. Ich hätte es daher besser gefunden, wenn man von Anfang an der Vergangenheit mehr Raum gegeben hätte und somit beide Buchhälften besser verknüpft hätte.

Aufgrund dessen, dass mich dann die zweite Hälfte doch abgeholt hatte und die Geschichte ab diesem Zeitpunkt auch an Tiefe gewann, gebe ich diesem Buch noch 4 Sterne.


Wie stehst du zu Gedankenspiralen in Büchern? Brauchst du die, um dich in die Charaktere einfühlen zu können oder reißt dich das auch eher aus der Handlung?

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