Eine emotionale Liebesgeschichte mit einem außergewöhnlichen Plot, die mich besonders in der zweiten Hälfte vollkommen mitgerissen hat.
[unbezahlte Werbung – Rezensiosnexemplar]
Heute möchte ich euch den zweiten Band „Wellen von uns“ der Buchreihe „Down Under Dreams“ von Jenna Hansen vorstellen.
“Was passiert, wenn man wider Willen in einer Reality-TV-Show mitmacht? Diese Frage stellt sich Samantha Carter, als sie sich plötzlich vor den Kameras von Vows Unseen wiederfindet; einer Dating-Show, die verspricht, dass Liebe mehr ist als ein gutes Drehbuch.
Sam, Resortleiterin im australischen Outback, steht eigentlich mit beiden Beinen im Leben: organisiert, rational, unerschütterlich. Zumindest bis sie Logan Matthews trifft. Er ist Surf-Weltmeister, Medienliebling und alles, was sie nicht braucht. Doch als sie ihm vor laufender Kamera das Jawort gibt, wird aus einem Experiment ein Abenteuer, das keiner von beiden kommen sah.
Zwischen Ozean und rotem Staub, Blitzlicht und echter Nähe beginnt eine Geschichte, die mehr ist als Show. Eine Geschichte von Vertrauen, zweiten Chancen und der Frage, ob Liebe auch dann bleibt, wenn die Kameras längst aus sind.
Als sich ein paar Jahre später ihre Wege erneut kreuzen, ist von Scheinwerfern keine Spur. Aber – sehr zum Unmut von Sam – das Feuer zwischen ihnen ist noch immer da. Und vielleicht ist genau das die Art von Realität, die man nicht inszenieren kann.”
Schon die Grundidee dieser Geschichte hat mich sofort begeistert. Ich fand den Plot richtig spannend, da es mal etwas ganz anderes war. Die Autorin hat daraus eine wunderschöne Geschichte gemacht, die mich von Anfang an neugierig auf den weiteren Verlauf werden ließ.
Auch die Charaktere mochte ich wieder sehr. Nicht nur Sam und Logan sind mir schnell ans Herz gewachsen, sondern auch die Nebencharaktere. Sie wirkten alle lebendig und machten die Geschichte für mich noch authentischer.
Der Schreibstil war, wie ich es von Jenna Hansen kenne, wieder leicht, emotional und sehr angenehm zu lesen. Gerade deshalb fiel es mir anfangs etwas schwer, dass die Geschichte kapitelweise zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselte. Beide Zeitebenen wurden jeweils aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten erzählt. Für mich persönlich rissen diese Rückblenden den Lesefluss immer wieder etwas auseinander. Jedes Mal, wenn ich gerade richtig in einer Szene angekommen war, wechselte die Handlung wieder in die andere Zeitebene und ich musste mich erst erneut hineinfinden.
Ich persönlich hätte es schöner gefunden, wenn die Geschichte in zwei größere Teile aufgeteilt gewesen wäre. Zuerst die Vergangenheit und anschließend die Gegenwart. Ich glaube, dadurch hätte ich die Gefühle und das Verhalten der beiden in der Gegenwart von Anfang an noch besser nachvollziehen können. Ab der zweiten Hälfte des Buches gab es diese Rückblenden nicht mehr und genau ab diesem Zeitpunkt flog ich regelrecht durch die Seiten. Von da an konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Nichtsdestotrotz hat mir diese Geschichte sehr gut gefallen und ich möchte sie deshalb sehr gerne weiterempfehlen. Von mir gibt es 4,5 Sterne und ich freue mich jetzt schon sehr auf Band 3 dieser Buchreihe.
Wie mögt ihr Geschichten lieber: mit Rückblenden zwischen Vergangenheit und Gegenwart oder chronologisch erzählt?
