Eine interessante Grundidee, die mich trotz ihres Potenzials leider nicht überzeugen konnte.

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Heute möchte ich euch das Buch „The Fake Out“ von Sharon M. Peterson vorstellen, der über den atd-Verlag veröffentlicht wurde und aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurde. Das Buchcover sprach mich sofort an und auch der Klappentext:

“Ausgerechnet in der Bibliothek, in der Mae arbeitet, versteckt sich NFL-Star Chris vor seinen Fans. Er ist ärgerlich hot, schrankbreit und gilt als Sexiest Man Alive. Verdammt unsympathisch, findet Mae. Dann überredet Chris sie zu einem Buchclub – er liest ebenso gern RomComs wie Mae –, und die beiden kommen sich näher. Bis ein dubioses Foto von ihm in der Presse auftaucht und er ihr plötzlich die eine Frage stellt, die Mae nur aus ihren Liebesromanen kennt. Hat Chris sie gerade ernsthaft gefragt, ob sie ihn heiraten will?”

Leider wurde ich schon nach den ersten Kapiteln ziemlich enttäuscht. Dabei passierte in der Geschichte eigentlich sehr viel und gleichzeitig hatte ich ständig das Gefühl, dass die Handlung überhaupt nicht richtig vorankam. Viele Szenen wirkten auf mich eher wahllos aneinandergereiht und bauten nicht wirklich aufeinander auf. Dadurch blieb die Geschichte für mich leider sehr oberflächlich.

Auch mit der Protagonistin Mae wurde ich überhaupt nicht warm. Sie ließ keinerlei Hilfe zu, lehnte jedes Unterstützungsangebot ab und hatte ständig das Gefühl, alles alleine schaffen zu müssen. Das machte sie für mich auf Dauer sehr anstrengend. Noch schwieriger fand ich, dass sie jeden Liebesbeweis von Chris und sogar ihre eigenen Gefühle ständig zerredete. Irgendwann konnte ich ihr Verhalten einfach nicht mehr nachvollziehen.

Schade fand ich außerdem, dass die Nebencharaktere zwar viel Potenzial hatten, dieses aber kaum genutzt wurde. Auch der Schreibstil konnte mich leider nicht richtig abholen. Dadurch musste ich mich stellenweise wirklich durch das Buch kämpfen. Mehrmals war ich kurz davor, es abzubrechen, und letztendlich hat mich die Geschichte sogar in eine kleine Leseflaute gebracht.

Was mich zusätzlich enttäuscht hat, war die Tatsache, dass ich aufgrund von Buchcover und Klappentext mit einer Sports Romance gerechnet hatte. Football spielte am Ende aber kaum eine Rolle. Chris hätte genauso gut einen ganz anderen Beruf haben können, ohne dass sich an der Geschichte etwas verändert hätte.

Somit vergebe ich diesem Buch nur 2 von 5 Sternen und muss leider sagen, dass mich die Geschichte trotz einer interessanten Grundidee überhaupt nicht so abholen konnte, wie ich es mir nach dem Klappentext erhofft hatte.


Ist es euch schon einmal passiert, dass Buchcover und Klappentext ganz andere Erwartungen geweckt haben, als die Geschichte am Ende erfüllen konnte?

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