Eine wunderschöne Rückkehr nach Sundholm mit viel Ostseeflair, großen Gefühlen und Geheimnissen, die mich wieder vollkommen in ihren Bann gezogen hat.

[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]

Heute möchte ich euch endlich den dritten Band „Hühnergott­sommer“ der Buchreihe „Eine Ostseeinsel zum Verlieben“ von Evelyn Kühne vorstellen. Ich habe mich schon sehr auf diesen neuen Band gefreut, denn Sundholm und seine Bewohner habe ich bereits in den vorherigen Bänden sehr in mein Herz geschlossen. Umso schöner war es, dass ich schon nach den ersten Seiten wieder auf meiner kleinen Trauminsel angekommen war und das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.

Doch um was geht es in diesem Buch?

“Wenn dein vermeintlich einziger Weg zurück ins Leben über Sundholm führt – wo du ausgerechnet mit deinem Ex einen Film drehen sollst – was würdest du tun? Endlich ist sie da, die Traumrolle für Schauspielerin Laura. Doch vorher gilt es, einen Liebesfilm mit ihrem Ex Jakob als männlichem Filmpartner abzudrehen. Schon bei der ersten Begegnung wird klar, dass weder die vergangene Zeit, noch der erlebte Schmerz etwas daran geändert haben, dass Laura nach wie vor hoffnungslos in Jakob verliebt ist. Wie soll Laura die Dreharbeiten überstehen, wenn sich allein bei Jakobs Anblick jeder gelernte Text in Luft auflöst? Und auch Romy, inzwischen Gemeindeschwester auf Sundholm, hat ihre Sorgen. Sind da doch die beiden alten Bewohner des sagenumwobenen Dünenhauses, die ein dunkles Geheimnis umgibt und die dringend Hilfe brauchen. Aber Sundholm wäre nicht Sundholm, wenn unter dem Rauschen der Ostseewellen nicht alle Sorgen ein wenig kleiner werden würden.”

Auch dieser Band war für mich wieder etwas ganz Besonderes. Die Geschichte war zwar in sich abgeschlossen, trotzdem würde ich empfehlen, mit Band 1 zu beginnen, da sich ein Handlungsstrang durch die Reihe zieht, der sich auch hier weiter zugespitzt hatte und noch einige Fragen offen ließ. Ich bin daher schon sehr gespannt, wie sich dieser weiterentwickeln wird.

Besonders gut gefallen hat mir wieder das wunderschöne Setting. Sundholm hat einfach seinen ganz eigenen Charme und beim Lesen konnte ich mir die Ostseeinsel dank des bildhaften Schreibstils wieder sehr gut vorstellen. Die ganze Geschichte lief regelrecht wie ein Film vor meinen Augen ab und ich hatte sofort wieder dieses Gefühl, selbst auf dieser kleinen Trauminsel zu sein.

Erzählt wurde die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Laura und Romy. Dadurch konnte ich beide Handlungsstränge gut verfolgen und auch die unterschiedlichen Gefühle und Sorgen der beiden miterleben. Gerade Lauras Geschichte hat bei mir eine richtige Achterbahn der Gefühle ausgelöst.

Aber auch rund um Romy und die beiden Bewohner des Dünenhauses gab es einiges, was mich neugierig gemacht hat. Es gab immer wieder Überraschungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte, und gleichzeitig blieben einige Fragen offen, die mich jetzt natürlich umso gespannter auf die Fortsetzung machen.

Daher gebe ich „Hühnergott­sommer“ somit wieder volle fünf Sterne und kann euch die Reihe von Herzen weiterempfehlen und freue mich schon sehr darauf, wieder nach Sundholm zurückzukehren.


Liebt ihr es auch, wenn ihr bei einer Buchreihe das Gefühl bekommt, an einen vertrauten Ort zurückzukehren und die Bewohner schon richtig ins Herz geschlossen habt?

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