Eine humorvolle Geschichte für zwischendurch – Wer ist der bessere Dating-Profi? 

[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]

Heute möchte ich euch mein erstes Hörbuch vorstellen, welches mir der dp Digital Publishers Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

In dem Hörbuch “Beste Feinde daten nicht” von Marit Bernson geht es darum, dass sich zwei Blogger einen Wettkampf liefern, wer den besten Datingblog führt bzw. die besten Datingratschläge gibt. Während Marten versucht seinen Lesern realistische Tipps zu vermitteln, lädt Jess immer wieder Frustartikel über schlechte Dates hoch. Als sich beide irgendwann gegenseitig unter ihren Artikeln verlinken, um den anderen schlecht zu machen und dadurch hitzige Diskussionen in den Kommentaren entstehen, verdonnert die Chefin von Jess sie dazu, dass sie gemeinsam mit Marten eine Story herausbringen soll. Nur wie, wenn man den jeweils anderen eigentlich hasst?

Aufgrund des Klappentextes habe ich mir etwas anderes zum Inhalt des Buches vorgestellt. Ich dachte, man erlebt förmlich die hitzigen Dialoge der beiden unter den Blogartikeln mit und deren Tiefgründigkeit, aber das es am Ende nur um 15 Dates geht, die stellenweise sehr klischeehaft abliefen, verlor ich stellenweise die Lust am Weiterhören. Während Marten mir mit der Zeit doch etwas sympathisch wurde, konnte ich Jess bis zum Schluss nicht verstehen und ihre Oberflächlichkeit und Vorurteile regten mich jedesmal auf.

Einzig und allein die beiden besten Freunde von Jess und Marten waren mir sympathisch und ich muss sagen, dass ich genau wegen ihnen die Geschichte zwischendurch weitergehört habe, auch wenn ich schnell deren Geheimnis vermutete. Als das Geheimnis endlich offenbart wurde und die “Pflichtdates” überstanden waren, schaffte es Marten, dass ich weiterhören wollte, auch wenn es mir dann irgendwann alles zu sehr in die Länge gezogen wurde. Die letzten fünf Kapitel waren mir dann doch etwas zu überflüssig und unnötig.

Nun aber zum Hörbuch an sich. 

Die verschiedenen Kapitel wurden abwechselnd von Jess und Martin vorgelesen. Während ich die Stimme vom Marten-Vorleser angenehm fand, fiel es mir schwer, der Frauen-Vorlesestimme zu folgen. Ich kann aber schwer sagen, ob es nur an dieser Stimme lag oder dem Zusammenspiel zwischen der Stimme und dem Charakter von Jess.

Sehr oft war ich auch unsicher, wer gerade sprach, ob Tom (Martens Freund), Marten selber, Jess oder ihre Freundin. Das machte es leider nicht leichter, somit gebe ich diesem Buch 3,5 von 5 Sternen.  Den halben Punkt gibt es für die oftmaligen humorvollen Stellen, die alles etwas auflockerten.

Wie stehst du zu Oberflächlichkeit in Büchern? Stört dich das oder ist dir das an sich egal? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert