Ein gefühlvoller Wohlfühlroman voller Alpenglück, Familienchaos und ganz viel Herz.
[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]
Heute möchte ich euch den dritten Band „Liebe mit Alpenglück“ der Buchreihe “Das Feriendorf am Glücksberg” von Heidi Troi, veröffentlicht im Piper-Verlag, vorstellen. Ich habe lange und ungeduldig darauf gewartet und dachte schon, dass es keine Fortsetzung geben wird, weshalb ich mich doppelt so sehr auf diese Geschichte freute.
Beginnen wir aber wie immer, erstmal mit dem Klappentext:
“Jo ist alleinerziehende Mutter und Lehrerin mit einem großen Herzen. In den Sommerferien leitet sie in dem kleinen Almdorf ihrer Brüder ein Camp für Jugendliche, die lernen sollen, dass sich das Glück manchmal dort befindet, wo man es am wenigsten erwartet. An ihrer Seite ist ihr Kollege Björn: charmant, zuverlässig und offensichtlich an ihr interessiert. Doch leider ist da auch noch Alex, der beste Freund und Mitarbeiter ihrer Brüder. Der Mann, in den sie schon als Teenagerin verliebt war und der ihr das Herz brach. Jo wünscht sich so sehr einen Vater für ihren Sohn. Wird sie zwischen Trubel, Lagerfeuer und Alpenglühen auch selbst ihr Glück finden?”
Wie schon bei den vorherigen Bänden kam ich wieder unglaublich schnell in die Geschichte hinein. Der bildhafte und mitreißende Schreibstil der Autorin sorgte dafür, dass ich regelrecht durch die Seiten flog und das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders die Beschreibungen der Berge, der Alm und des kleinen Feriendorfes haben bei mir sofort wieder dieses besondere Wohlfühlgefühl ausgelöst. Alles wirkte so idyllisch und stimmungsvoll, dass ich am liebsten selbst meine Sachen gepackt und ein paar Tage dort verbracht hätte.
Doch nicht nur die Atmosphäre konnte mich erneut komplett abholen, sondern auch die vielen emotionalen Themen, die in die Geschichte eingearbeitet wurden. Es ging um Freundschaft, Familie, Verantwortung und auch darum, wie schwer es manchmal sein kann, ein Kind alleine großzuziehen. Gleichzeitig tragen auch die Jugendlichen aus dem Camp ihre eigenen Sorgen mit sich herum, was der Geschichte zusätzlich Tiefe verliehen hat.
Natürlich spielte auch die Liebe wieder eine große Rolle, aber ebenso Enttäuschungen, alte Verletzungen und dramatische Ereignisse. Gerade diese Mischung hat mir sehr gefallen, weil die Geschichte dadurch emotional und tiefgründig wirkte, ohne ihre Leichtigkeit zu verlieren. Auch die Entwicklungen der Charaktere waren sehr schön ausgearbeitet und haben die Geschichte für mich noch greifbarer gemacht.
Die Autorin schafft es einfach immer wieder, mich für ein paar Stunden komplett aus meinem Alltag herauszuholen und mich in eine andere Welt eintauchen zu lassen. Somit kann ich auch diesen Band wieder von Herzen weiterempfehlen und hoffe sehr, dass es noch einen weiteren Teil dieser Buchreihe geben wird. Von mir gibt es deshalb volle 5 Sternen.
Glaubt ihr, dass alte Gefühle nach vielen Jahren wirklich verschwinden können oder bleibt die erste große Liebe immer irgendwo im Herzen?
