„Einen Tourguide küsst man nicht“ von Janka Friedrich

Eine romantische Liebesgeschichte zum Träumen

[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]

Nun möchte ich euch den dritten Teil der Reihe “Liebe am See” von Janka Friedrich vorstellen.

Bevor ich mit euch aber wieder meine Lesermeinung teile, gibt es jetzt erst einmal den Klappentext zu „Ein Tourguide küsst man nicht”:

“»Perfekte Männer gibt es nur in Liebesromanen. Und ehrlich gesagt, wer will die schon?«

Der Psychotest des Frauenmagazins hat es ihr prophezeit: Leni sucht einen gepflegten und erfolgreichen Mann fürs Leben. Genauso einer ist ihr Kollege Julian, auf den sie ein Auge geworfen hat. Beim Betriebsausflug an den Edersee will sie ihm endlich näherkommen.

Aber warum nur funkt immer der heiße Tourguide Nik dazwischen? Mit seinem Vollbart, den Flipflops und der lockeren Lebenseinstellung ist er zwar überhaupt nicht ihr Typ, trotzdem lässt er mit seiner sympathischen Art ihr Herz höherschlagen.

Während einer Kanutour lernen sie sich näher kennen und beim romantischen Lagerfeuer knistert es gewaltig zwischen ihnen.

Aber wie soll es nur weitergehen? Ihre Leben sind einfach zu unterschiedlich. Außerdem ist Nik so gar nicht der Typ, den das Magazin ihr nahegelegt hat.

Auf wen soll Leni hören? Die Zeitschrift? Ihre Mutter? Ihr Umfeld? Auf ihren Kopf? Oder doch auf ihr Herz, das schneller schlägt, wenn Nik ihr frisch gepflückte Butterblumen schenkt …”

Nun aber zu meiner Lesermeiung:

Voller Vorfreude begann ich dieses Buch, doch ich verlor sie Seite für Seite. Die ersten zwei Kapitel zogen sich für mich so in die Länge, dass ich mich richtig durchquälte. Meiner Meinung nach, hätte man diese Kapitel einfach nur kurz zusammenfassen können, um gleich mit Kapitel 3 zu beginnen. Denn ich hatte das Gefühl, dass man nicht wirklich etwas verpasst hätte. 

Aber ab dem Kapitel 3 war ich so gefangen in der Geschichte, dass ich das Buch nur sehr schwer zur Seite legen konnte. Die Autorin hat einen leichten und sehr bildhaften Erzählstil, der nur manchmal aufgrund fehlender Info ins stocken kam. Sobald ich mir die fehlende Info zusammengereimt hatte, war ich wieder sofort in der Story und in meinem Kopfkino gefangen.

Der Schluß zog sich leider, genauso wie die ersten zwei Kapitel, in die Länge. Hier passierte gefühlt nicht viel, außer langatmige Beschreibungen. Und das Ende fand ich persönlich sehr kitschig und übertrieben, was die tolle Geschichte für mich leider zerstörte. 

Was mir aber besonders gut gefallen hat, ist die sehr gefühlvolle Beschreibung zwischen Nik und Leni. Deshalb gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen und werde mir dennoch die ersten beiden Teile dieser Reihe noch holen.

Wie steht ihr zu Kitsch in Büchern? Stört euch das oder macht das gerade für euch das perfekte Buch aus?

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