Ein sehr authentischer Roman über Burnout in einem tollen Setting.
[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]
Heute möchte ich euch das Buch „Die Kühle von Wasser“ von Stina Milner vorstellen. Hier handelt es sich um den zweiten Band der Reihe „Destiny & Love“, welcher unabhängig vom Band 1 gelesen werden kann.
Beginnen wir aber wie immer, erstmal mit dem Klappentext:
“Nach einem Zusammenbruch muss Workaholic Beatrice sich eingestehen, dass sie so nicht weitermachen kann. Am Boden zerstört und völlig überfordert von der Burn-out-Diagnose folgt sie der Einladung ihrer besten Freundin Anne nach Sardinien. Der Tapetenwechsel und die Arbeit als Helferin auf einer archäologischen Ausgrabung sollen ihr erster Schritt aus der zerstörerischen Spirale aus Überforderung und Selbstzweifeln werden.
In Sardinien angekommen, wird Beatrice mit Sehnsüchten konfrontiert, von denen sie nicht erwartet hätte, dass sie in ihr schlummern. Auch ihr Kollege Salvatore zieht sie unmittelbar in seinen Bann. Eigentlich ist der stille, geheimnisvolle Sarde gar nicht ihr Typ, dennoch übt er eine Anziehung auf sie aus, der sie sich kaum entziehen kann. Aber kann aus dieser Nähe mehr werden?
Trotz ihrer widersprüchlichen Gefühle schöpft Beatrice Hoffnung auf einen Neuanfang. Doch dann nehmen die Geschehnisse auf der Grabung eine unheilvolle Wendung. Kann Beatrice der drohenden Gefahr entrinnen oder wird der Strudel gefährlicher Ereignisse sie in den Abgrund reißen?”
Ich kam sehr schnell in die Geschichte hinein und war direkt mittendrin. Besonders die Beschreibung des Moments, in dem Beatrice aufgrund ihres Burnouts einfach nicht mehr konnte, ging mir sehr nahe. Das war so authentisch und greifbar geschrieben, dass ich ihre Überforderung und den inneren Zusammenbruch richtig spüren konnte.
Auch die Zeit danach, geprägt von Erschöpfung, Leere und dieser Schwere, die alles einnimmt, wurde sehr einfühlsam dargestellt. Ich konnte mich gut in Beatrice hineinversetzen und ihre Gefühle nachvollziehen.
Sehr interessant fand ich außerdem die Einblicke in die archäologischen Ausgrabungen. Diese waren so bildhaft beschrieben, dass ich mir alles ganz genau vorstellen konnte und das Gefühl hatte, selbst vor Ort zu sein. Dazu hat auch die Erzählperspektive aus Beatrices Sicht beigetragen, die mir die Geschichte noch nähergebracht hat.
Die Geschichte begann eher ruhig und langsam, was aber perfekt zu Beatrices Zustand passte. Mit der Zeit nahm die Handlung immer mehr an Fahrt auf und besonders zum Ende hin wurde es richtig spannend.
Somit kann ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der authentische Geschichten über Burnout lesen möchte, sich für archäologische Ausgrabungen interessiert und Slow-Burn-Romances mag. Daher gibt es von mir 5 von 5 Sterne.
Wie wichtig ist es für euch, rechtzeitig auf die eigenen Grenzen zu hören und glaubt ihr, dass ein kompletter Tapetenwechsel wirklich helfen kann, wieder zu sich selbst zu finden?
