Ein sehr emotionaler und interessanter Liebesroman, den ich innerhalb eines Tages verschlungen habe.
[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]
Heute möchte ich euch das Buch „Die Sonne scheint auch hinter den Wolken“ von Sabine Kneitz vorstellen. Hier handelt es sich um eine Fortsetzung des Buches „Wenn die Sonne sich im Regen fängt“. Beide Bücher sind in sich abgeschlossen und können somit auch unabhängig voneinander gelesen werden. Wobei ich dennoch empfehlen würde, um das bestmögliche Lesevergnügen zu haben, mit dem ersten Band zu beginnen.
“Fünf Jahre sind vergangen seit Harald seinem Traum als Forscher mit einem internationalen Team in Neuseeland nachgehen konnte. Julia, die ungewollt schwanger geworden war, lebt seitdem als alleinerziehende Mutter mit Sohn Philipp in München. Harald hadert mit den Umständen, die sie auseinandergebracht haben und auch Julia glaubt, ihre große Liebe verloren zu haben. Mit Haralds Rückkehr kommen Wahrheiten ans Licht und bingen pures Chaos in ihr Leben. Auch in Haralds Familienverhältnisse ergibt sich neues. Wird es Philipp gelingen, seinen Eltern zu zeigen, wie wertvoll und schön das Leben sein kann?”
Während ich im ersten Band noch meine Probleme mit dem Schreibstil und den Szenenbeschreibungen hatte, weil vieles eher angerissen wurde, hat mir genau das hier richtig gut gefallen. Die Szenen waren greifbarer, intensiver und ich hatte das Gefühl, wirklich mitten im Geschehen zu sein.
Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Alles war so bildhaft beschrieben, dass ich mir jede Szene genau vorstellen konnte. Besonders die Gefühle von Harald und Julia waren für mich sehr spürbar und ich konnte mich gut in beide hineinversetzen. Da ich die beiden schon im ersten Band mochte, habe ich mich sehr auf ihre Geschichte gefreut und wurde hier nicht enttäuscht. Auch Philipp habe ich sofort in mein Herz geschlossen.
Besonders berührt hat mich das Thema rund um seine Krankheit. Es wurde sehr verständlich und einfühlsam dargestellt. Da bei meinem eigenen Sohn diese Erkrankung auch einmal im Raum stand, konnte ich die Sorgen und Ängste von Julia besonders gut nachempfinden.
Für mich war dieses Buch eine sehr emotionale und gleichzeitig schöne Fortsetzung, die mich komplett abgeholt hat. Somit kann ich dieses Buch von Herzen weiterempfehlen und vergebe volle 5 Sterne.
Glaubt ihr, dass manche Menschen trotz Zeit, Distanz und Schmerz wieder zueinander finden können oder gibt es Punkte, an denen ein Neuanfang nicht mehr möglich ist?
