Ein authentischer Roman über die Folgen des Ruhms und der Angst vor Versagen.
[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]
Heute möchte ich euch den dritten Band der Buchreihe „Memory Lane“ von Mila Marten vorstellen. Während der erste und zweite Band zusammenhängen und somit nicht alleine lesbar sind, ist Band „Wenn plötzlich alles anders ist“ unabhängig voneinander lesbar.
“Jill hat nur noch eine Chance, ihren Verlag zu retten: Sie muss über Dylan schreiben, den Dinerbesitzer von nebenan, der definitiv nicht ihr Lieblingsnachbar ist. Dylan meidet die Öffentlichkeit. Aus gutem Grund. Das Letzte, was er braucht, ist ein Artikel über sich. Ganz zu schweigen von dem Podcast, den er mit Jill führen soll. Katastrophe. Woche für Woche Gespräche, die viel zu viel verraten können. Doch die auf einmal überraschend guttun. Die tiefer gehen, als sie sollten, und eine Anziehung offenbaren, die bleibt, auch wenn die Mikrofone längst aus sind. Dennoch halten Jill und Dylan beide etwas zurück. Weil es sicherer scheint. Weil Worte Folgen haben. Aber was, wenn auch Schweigen verletzt? Wenn kein Weg ohne Risiko ist? Würdest du es wagen, einen zu wählen?”
Ich habe mich sehr gefreut, dass endlich Band 3 erschienen ist. Schon ab dem ersten Kapitel war ich wieder mitten in Memory Lane und es war einfach schön, all die liebgewonnenen Charaktere wiederzusehen.
In diesem Band ging es um Jill, eine der drei besten Freundinnen, und ich mochte sie von Anfang an sehr. Gerade zu Beginn tat sie mir leid, weil ich zuerst dachte, dass Dylan sie absichtlich ärgert, doch relativ schnell wurde klar, dass es nur so wirkte.
Auch Dylan mochte ich von Anfang an, auch wenn ich ihn mit seiner verschlossenen Art manchmal am liebsten irgendwohin geschickt hätte. Trotzdem spürte man schnell, dass hinter seinem Verhalten viel mehr steckt, als es zunächst den Anschein hatte.
Gerade diese Ungewissheit darüber, was wirklich hinter seinem Schweigen steckt, und der Widerspruch zwischen dem, was er sagte, und dem, wie er handelte, haben dafür gesorgt, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.
Ich mochte die Zusammenarbeit zwischen Jill und Dylan sehr und vor allem, wie sie sich Stück für Stück nähergekommen sind. Der Schreibstil war wieder sehr emotional und bildhaft, genau so, wie ich es schon aus den vorherigen Bänden kannte. Besonders die Mischung aus tiefgründigen Themen und diesem spürbaren Knistern zwischen den beiden hat mich komplett abgeholt.
Am Ende war ich allerdings etwas enttäuscht, weil mir die Geschichte zu abrupt geendet hat. Ich hätte mir noch ein oder zwei Kapitel mehr gewünscht, vor allem rund um die Veranstaltung im letzten Kapitel. Der Epilog war zwar schön, hat mich aber dennoch mit einem leicht wehmütigen Gefühl zurückgelassen.
Dennoch vergebe ich diesem Buch 5 von 5 Sterne und spreche von Herzen eine klare Leseempfehlung aus.
Wie gehst du damit um, wenn Angst vor Versagen dich davon abhält, ehrlich zu dir selbst oder zu anderen zu sein?
