„Es wird einmal …“ von Rosalie Tinker

Eine tolle Reise in die Fantasiewelt (Märchenland)

[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]

Heute möchte ich euch das Buch “Es wird einmal …” von Rosalie Tinker vorstellen. Obwohl ich normalerweise Bücher bevorzuge, die einen realistischen und logischen Inhalt besitzen, hat mich dieses Buch dennoch in seinen Bann gezogen.

Marie, die 21-Jährige Hauptprotagonistin, ist noch auf der Suche, nach ihrer Bestimmung und was sie mit ihrem Leben so richtig anfangen soll. Sie liebt es fantasiereiche Geschichten zu erzählen und hat die Begabung einen mitzureißen. Nur hält Tante Erna nicht viel davon. Somit wird ein Besuch bei ihr eine reine Tortur, sodass sie verzweifelt in das Familien-Wochenendhaus flüchtet. Dort verkriecht sie sich in ihr Lieblingszimmer – Mamas Bibliothek – und entdeckt zufälligerweise ein besonderes Buch. 

Ab hier hatte mich das Buch endlich gepackt und ich konnte es schwer zur Seite legen, denn durch das Buch beginnt für Marie eine Reise, die sie an ihre Grenzen bringen wird, ihre Bestimmung entdecken lässt und ihre Welt komplett auf den Kopf stellt.

Ich war begeistert, wie das Thema Fantasie behandelt wird und ich fühlte mich sofort in meine eigene Kindheit zurückversetzt, wo mein Verstand und der Ernst des Lebens noch nicht Hauptbestandteil meines Daseins war. Ich selber habe mich sehr mit Marie identifizieren können und stellte traurig fest, dass, durch den alltäglichen Stress, meine kindliche Fantasie in den Hintergrund gerückt war und ich wieder viel mehr meinen Kindern folgen sollte, die wie ich früher eine blühende Fantasie haben. 

Ich bin der Autorin so dankbar, dass sie mich mit diesem Roman wieder wachgerüttelt hat und mein inneres Kind wieder erweckt hat. Denn schließlich ist die Welt verträumter und fantasiereicher doch viel farbenfroher und bunter.

Dennoch habe ich ein paar kleine Kritikpunkte. Zum einen hatte ich etwas Probleme den Prolog zu verstehen und zum anderen hatte ich noch ein paar offene Fragen zu Situationen, die mir unlogisch erschienen. 

Aber was ich von allem am besten fand, ist das wunderschöne Buchcover. Das hat mich von Anfang an fasziniert und mich dazu gebracht, das Buch zu lesen.

Deshalb gebe ich dem Buch gerne 5 von 5 Sternen.

Wie findest du das Buchcover und würdest du das Buch schon deshalb dir holen?
Lass es mich doch gerne in den Kommentaren wissen 🙂

Liebesroman = Schnulze?

“Liebe, die wir verschenken, beginnt zu wachsen.”
(Jando – aus dem Buch: “Sternreiter – kleine Sterne leuchten ewig”)

Nach der Ansicht meines Mannes, würde auf die Frage ohne wenn und aber ein klares “ja“ erfolgen, denn für ihn sind Liebesromane Kitsch, vorhersehbar, jedes Mal die selbe Leier von Gefühlen und ein ewiges Hin und Her mit tausend Herzschmerzen.

Aber stimmt dies auch wirklich? Um diese Frage richtig beantworten zu können, bedarf es erst einmal eine Definition: Was bedeutet eigentlich “Schnulze”? Nach Mister Google kommt folgende Definition zu Stande: “künstlerisch wertloses, sentimentales, rührseliges, kitschiges Theaterstück, Fernsehspiel o. Ä.”.

Somit hat mein Mann nicht ganz Unrecht mit seiner Erklärung, dennoch habe ich jedes Mal etwas dagegen zu setzen, denn für mich gibt es einen Unterschied zwischen Schnulze und Liebesroman.

Während eine Schnulze, wie gerade eben erklärt, eine reine “Gefühlsduselei” ist, kann ein Liebesroman auch viele tiefgängige Themen besitzen, die sich auf ein Liebespaar beziehen, aber nicht die Gefühlswelt der Protagonisten in den Vordergrund stellen.

Nichtsdestotrotz, gehört auch eine “Gefühlsduselei” in einen Liebesroman, so dass es sehr oft schwer zu unterscheiden ist, ob dieser Liebesroman in die Kategorie Schnulze zählt oder doch etwas “hochwertiger” ist.

Somit mein persönliches Fazit:
Für mich gibt es klar einen Unterschied und das ist nicht schlimm. Ich liebe tiefgängige Liebesromane, wo mehr passiert, außer das Hin und Her der Protagonisten / des Liebespaares. Dennoch greife ich auch gerne zu Romanen (Schnulzen), die mich in eine Welt mit Kitsch, Herzschmerz, Happy End und Romantik entführen. Denn wer sehnt sich nicht nach Schmetterlingen im Bauch?

Wie siehst du das? Gibt es für dich auch einen Unterschied oder siehst du das so, wie mein Mann?
Lass es mich doch in den Kom
mentaren wissen?

„Heart Rush in Yukon: Avery & Mr. Right“ von Lizzy Glass

Eine Affäre mit Folgen, Krankheiten und die große Liebe

[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]

Im dritten Band der Serie “Yukon Love” von Lizzy Glass geht es darum, dass Avery mit ihrem ehemaligen Schulfreund, mittlerweile ein verheirateter Mann, eine Affäre beginnt und diese nach Jahren durch ungeplante Folgen schlagartig beendet wird. So steht Avery plötzlich allein mit den Folgen ihrer heimlichen Liebe da und weiß nicht, wie sie mit ihnen umgehen soll.

Doch dann taucht plötzlich Carter in ihrem kleinen Dorf auf, dessen Schwester schwer erkrankt ist und der für ihre Behandlung eigentlich nur eine gutbezahlte Arbeitsstelle sucht. Frauen stehen bei ihm immer an zweiter Stelle, denn seine freie Zeit verbringt er hauptsächlich mit seiner Schwester.

Doch dann trifft er auf Avery und ist sofort hin und weg. Das erste Mal, dass ihm eine Frau mehr interessiert, als die Zeit mit seiner Schwester. Nur ahnt er nicht, dass er nicht alleine um Averys Aufmerksamkeit buhlt und sie zusätzlich noch ein Geheimnis mit sich herumträgt, was ihn nicht gleich gefallen wird.

Schon vom ersten Satz an war ich mitten in der Geschichte und wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Doch das änderte sich leider ungefähr ab der Hälfte. Denn dann wusste ich schon, wie es ausgehen wird und für wen sich Avery entscheiden wird. Das nahm bei mir leider die Lesefreude.

Für mich persönliche fehlte etwas die Spannung. Die kleinen Probleme hielten sich in Grenzen und waren immer relativ schnell geklärt, sodass nicht wirklich etwas fesselndes passierte. Ich weiß nicht, ob die fehlende Spannung daran lag, dass dieses Buch drei Erzählperspektiven in Ich-Form hatte (Avery, Cater und Mason – Affäre) und der Leser dadurch von Anfang an alle Denkprozesse, Probleme, Sorgen und Handlungshintergründe kannte. 

Deshalb gibt es leider von mir nur 4 von 5 Sternen, obwohl mir die Story dennoch sehr gefallen hat und mich neugierig auf Band 1 und 2 gemacht hat, die ich bisher noch nicht gelesen habe.

Kennst du schon die gesamte Reihe und wie fandest du sie?
Lass es mich doch gerne in den Kommentaren wissen 🙂

“Cinder & Ella” von Kelly Oram

Eine tiefgängige Geschichte über Vertrauen, innere Werte und Liebe

[unbezahlte Werbung – selbst gekauft]

Heute möchte ich euch eins meiner Lieblingsbücher vorstellen – “Cinder & Ella” Band 1 von Kelly Oram. 

Cinder und Ella lernten sich über Ellas Bücher-Blog kennen. Durch tägliche Kommentare unter ihren Post kommen sie sich näher und es entsteht eine tiefe Chatfreundschaft. Als beide an dem Punkt ankommen, sich persönlich kennen lernen zu wollen, passiert ein Unglück und Ella verletzt sich sehr schwer bei einem Autounfall. Ihre Mutter stirbt dabei und sie muss zu ihrem Vater und dessen neuen Familie ziehen. Als sie sich langsam an ihre neue Lebenssituation gewöhnt, fängt sie an, ihren Buch-Blog wieder aufleben zu lassen, den dieser und ihr Chatfreund haben ihr sehr gefehlt.

Ihr Chatfreund (Nickname “Cinder”) freut sich sehr, nach über einem Jahr wieder etwas von ihr zu lesen und er muss sich eingestehen, dass er mehr als nur Freundschaft für sie empfindet. Nur gibt es da ein riesen Problem, denn “Cinder” ist im wahren Leben Ella nicht unbekannt und auch schon oft in gemeinsamen Gesprächen das Hauptthema gewesen – ein neue Star am Hollywoodhimmel.

Was mich am meisten an diesem Buch beeindruckt hat ist, dass hier keine künstlichen Probleme aufgebaut worden sind. Gab es Missverständnisse, Irrungen und Wirrungen wurden diese zeitnah geklärt, indem beide diese direkt angesprochen haben und somit offen das Gespräch gesucht haben. Dies ist leider in vielen Büchern zurzeit eher selten.

Mir tat Ella sehr leid. Das Mobbing in ihrer Schulzeit, der Unfall und seine folgen sowie ihr Umzug und das Leben bei ihrem Vater. Was ich bei Cinder (dem Hollywoodstar) richtig gut finde, was auch besonders heutzutage eine sehr wichtige Botschaft an die Menschheit ist, dass er Ella so liebt, wie sie ist. Er mag ihren Charakter, ihre Hobbys, ihre Art und Weiße des Denkens und nicht nur ihr Äußeres, denn dies hat durch den schweren Unfall sehr gelitten. 

Das Buchcover ist zwar nicht meins, aber der Buchtitel, der Klappentext, der Schreibstil und vor allem die Story machen diese Kleinigkeit an Kritik unwichtig.

Deshalb gebe ich diesem Buch ohne Einschränkungen gerne 5 von 5 Sternen.

Kennst du das Buch und wie hat es dir gefallen?
Lass es mich doch in den Kommentaren wissen 🙂

„Mr Enemy and I: Wenn aus Hass Liebe wächst“ von Lillian Rose Grey

Eine leichte Lektüre für zwischendurch

[unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar]

In diesem Roman „Mr Enemy and I: Wenn aus Hass Liebe wächst“ geht es darum, dass die Studentin Marissa sich ihrer Vergangenheit stellen möchte und dafür in den Ferien nach London reist, um sich mit ihrem jahrelangen Peiniger auszusprechen. Zuerst ist Jakob, der Verursacher ihrer schlaflosen Nächte, nicht davon begeistert und lässt sie vor verschlossener Tür stehen. Doch das Auftauchen, seines Mobbingopfers von früher, lässt ihm keine Ruhe und durch die Angst, dass sie seinen „guten Ruf“ an der Uni zerstört, lässt er sich schlussendlich auf ein Gespräch ein.

Damit nimmt die Geschichte erst richtig Fahrt auf, denn Marissa ist plötzlich die Starke und hält ihm sichtbar vor Augen, was die Mobbingattacken mit ihr gemacht haben. Jakob bleibt fassungslos und überrumpelt zurück. Nach weiteren Gesprächen und einem gemeinsamen Tag in London kommen sie sich näher und das Dilemma beginnt. Marissa fragt sich, ob man seinem jahrelangen Peiniger lieben und vertrauen kann und Jakob kämpft mit seinen eigenen Problemen, die ihm seit seiner Kindheit zu schaffen machen.

Das Buch hat mir, ab der Hälfte, ein paar schöne Lesestunden bereitet. Der Schreibstil ist leicht zu lesen, obwohl mir persönlich sehr oft die wörtliche Rede fehlte. Oft wurden tolle Szenen unterbrochen / abgebrochen, um in den Gedanken der Protagonisten einzutauchen. Der Wechsel zwischen den beiden Charakteren, ist an sich eine schöne Idee und auch für die Geschichte optimal, aber dennoch reißt dieser einen öfter aus dem Lesefluss.

Das Ende ist super, dennoch weit von der Realität entfernt, aber wer Märchen mag und ein Happy End liebt, kommt hier eindeutig auf seine Kosten.

Kurzum: Auch wenn mir persönlich die Wirklichkeit fehlte und es bei mir etwas gedauert hatte, um richtig in der Geschichte anzukommen, hat mir das Buch gefallen. Das Cover und der Klappentext versprechen auch viel. Deshalb gebe ich gerne 4 von 5 Sternen.  

Kennst du das Buch schon und wie findest du es?
Lass es mich doch in den Kommentaren wissen 🙂