Umgang mit Kritik in Rezensionen

„Fehler macht jeder. Einen Fehler einzugestehen, erfordert jedoch Charakter!“
(unbekannt)

Als Autorin muss ich mich leider auch selbst mit kritischen Rezensionen auseinandersetzen, denn nicht nur ich darf Kritik an Büchern äußern, sondern auch andere an meinem Buch.

Bekomme ich eine negative Rezension stelle mir immer die Frage: „Ist diese Kritik gerechtfertigt und hilft sie mir persönlich weiter?“

Klar freue ich mich als Autorin, wenn ich überwiegend nur positive Reaktionen bzw. Rezensionen bekomme, aber dennoch bringen mich diese als Autorin nicht weiter. Ich bleibe dadurch auf der Stelle stehen, denn ohne konstruktive Kritik, kann man sich als Autorin nicht weiterentwickeln.

Mein persönliches Beispiel:

Alle Rezensionen, die mein Debütroman bisher hat, sind sehr gut. Das freut mich natürlich sehr, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass deshalb mein Buch perfekt ist. Überall wird es irgendetwas geben, was nicht super ist.

In meinem Beispiel sind es die das Ausrufezeichen.

Bisher hat mir das keiner gesagt und plötzlich hat mich jemand darauf hingewiesen. „Dein Buch gefällt mir sehr und ich finde es auch super, dass du diesen rausgebracht hast, aber ein kleiner Tipp: Reduziere die Ausrufezeichen. Die nutzt man wirklich nur, wenn jemand etwas ausruft.“ (Nicht wortwörtlich wiedergegeben)
Statt darüber frustriert zu sein, war ich dankbar, denn jetzt weiß ich, dass ich bei meinem nächsten Buch nicht mehr so viele Ausrufezeichen benutzen werde.

Deshalb mein Fazit:

Für mich gibt es einen Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und Kritik zum Dampf ablassen. Während ich mich sehr über die herablassenden Reaktionen ärgere, nehme ich mir jede konstruktive Kritik zu Herzen und habe keine Probleme damit, mit Fehlern in oder an meinem Buch umzugehen.

Wie ist das bei dir? Kannst du gut mit Kritik umgehen?
Lass es mich doch in den Kommentaren wissen
🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.